13 June 2026, 20:20

Brutaler Straßenangriff in Belfast löst gewaltsame Ausschreitungen und Medienkritik aus

ZDF beschuldigt Musk, die 'Jagd auf Migranten' und 'Bürgerkrieg' zu fordern

Brutaler Straßenangriff in Belfast löst gewaltsame Ausschreitungen und Medienkritik aus

In Belfast ist es nach einem brutalen Straßenangriff zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. Ein Video des Übergriffs verbreitete sich rasant im Internet und schürte die Gewalt in der Stadt weiter. Der deutsche Sender ZDF geriet später wegen seiner Berichterstattung über die Vorfälle in die Kritik.

Die Unruhen begannen, nachdem der sudanesische Staatsbürger Hadid Allodid den Schotten Stephen Ogilvie bei einem Angriff auf offener Straße angeblich fast enthauptet haben soll. Vermummte Angreifer warfen daraufhin Brandflaschen auf von Migranten bewohnte Häuser sowie einen afrikanisch geführten Supermarkt. Ein Video des ursprünglichen Angriffs kursierte schnell in sozialen Medien und heizte die Spannungen weiter an.

Die ZDF-Sendung ZDF heute live widmete dem Vorfall eine 30-minütige Reportage. Darin hieß es, ein „rassistischer Mob“ habe nach der Viralität des Videos Migranten gejagt. Zudem warf das Programm dem Tech-Milliardär Elon Musk und dem Rechtsextremisten Tommy Robinson vor, durch die Verstärkung von Aufrufen zu Protesten auf Musks Plattform X einen Bürgerkrieg anzustacheln.

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Später räumte das ZDF ein, seine Formulierungen seien unpräzise und irreführend gewesen. Der Sender gestand Fehler in der Berichterstattung ein. Bei den gewaltsamen Ausschreitungen in Belfast waren Wohnunterkünfte von Migranten sowie Geschäfte angegriffen worden. Die Ermittlungen der lokalen Behörden dauern an.

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