Brunswicks Hafen wird zum größten Autodrehkreuz der US-Ostküste ausgebaut
Maximilian SchönlandBrunswicks Hafen wird zum größten Autodrehkreuz der US-Ostküste ausgebaut
Insel von Colonel's Island in Brunswick soll zum führenden Autohafen im Südosten der USA werden
Bei der Veranstaltung State of the Port am 9. März wurde ein großes Ausbauprojekt vorgestellt, das die Kapazitäten für die Fahrzeugabfertigung und die Lagerung von Schwerlastmaschinen deutlich erhöhen soll.
Die Georgia Ports Authority (GPA) errichtet auf Colonel's Insel einen vierten Liegeplatz, wodurch sich die Kaifläche für RoRo-Schiffe von 1.022 auf 1.411 Meter erweitert. Zum Ausbau gehören zudem 33.450 Quadratmeter neue Lagerhallen und 34 Hektar zusätzliche Fläche für die Fahrzeuglogistik. Die Fertigstellung ist für 2023 geplant.
Der Hafen von Brunswick verarbeitet bereits jetzt jährlich über 647.000 Fahrzeuge und ist damit der zweitgrößte Autoumschlagplatz der USA. Auf Colonel's Insel werden derzeit 1,2 Millionen Fahrzeuge abgewickelt, wobei zehn große Automobilmarken – darunter BMW, Mazda und Toyota – in der Nähe ansässig sind.
In der Nähe liegt das Mayor's Point-Terminal für Stückgut, das vor allem Forstprodukte umschlägt. Auch hier erweitert die GPA die Liegeplätze und Terminalflächen, um den wachsenden Handel mit Agrargütern, Massengut und Erneuerbaren Energien zu unterstützen. Verbesserte Lagerkapazitäten in Hafennähe sollen zudem den Umschlag von Schwerlastmaschinen für Landwirtschaft, Bauwesen und Logistik effizienter gestalten.
Der Ausbau festigt die Position von Colonel's Insel als zentraler Knotenpunkt für Fahrzeug- und Frachtlogistik. Mit optimierten Binnenanbindungen und spezialisierten RoRo-Einrichtungen will der Hafen die steigende Nachfrage aus verschiedenen Branchen bedienen. Die Arbeiten sollen bis 2023 abgeschlossen sein.






