07 March 2026, 16:17

Braunschweigs Grüne planen günstigen Ferienpass für Kinder und Jugendliche

Eine Gruppe von Kindern steht auf einem Basketballfeld, jedes hält eine Papiertüte in der Hand, mit Vorräten und einer Texttafel in der Nähe und einer Kulisse aus Zäunen, Pfosten, Bäumen, Gebäuden, Hügeln und Himmel.

Braunschweigs Grüne planen günstigen Ferienpass für Kinder und Jugendliche

Die Braunschweiger Grünen haben einen neuen Ferienpass für Kinder vorgeschlagen, um Freizeitaktivitäten für junge Menschen erschwinglicher zu machen. Das Vorhaben zielt darauf ab, Kindern und Jugendlichen während der Schulferien günstigen Zugang zu lokalen Attraktionen zu ermöglichen. Stadtrat Felix Langer bezeichnete den Pass als Möglichkeit, allen jungen Braunschweigerinnen und Braunschweigern "Ferienabenteuer" zu ermöglichen.

Die Idee erhielt offiziellen Rückhalt, nachdem sie am 11. Februar im Jugendhilfeausschuss und am 5. März im Finanzausschuss mit Mehrheit angenommen wurde. Nach der Zustimmung wurden die Stadtverwaltung und die Stadtbad GmbH beauftragt, zu prüfen, ob der Pass in der Praxis umsetzbar ist.

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Die Machbarkeitsstudie soll klären, welche Zielgruppen am meisten profitieren würden, welche Kosten entstehen könnten und wie das Modell strukturiert werden müsste. Langer hofft, dass die Prüfung bis Mai 2026 abgeschlossen sein wird, sodass ein Probelauf in den Sommerferien möglich wäre.

Ähnliche Ferienpässe gibt es bereits in über 100 deutschen Städten und Gemeinden. Seit 2026 bieten Metropolen wie Berlin, mehr als 30 Städte in Nordrhein-Westfalen und mehrere in Bayern kostenlosen oder ermäßigten Eintritt in Schwimmbäder und andere öffentliche Einrichtungen an. Diese Programme bündeln saisonale Angebote in einem einzigen Pass und erleichtern so Familien den Zugang.

Falls die Studie die Umsetzbarkeit bestätigt, könnte Braunschweig den Ferienpass bereits im nächsten Sommer einführen. Das Projekt würde sich damit in die wachsende Zahl lokaler Initiativen in Deutschland einreihen, die darauf abzielen, die Kosten für junge Menschen zu senken. Nun wartet die Stadt auf die Ergebnisse, bevor sie mit der Planung fortfährt.

Quelle