14 April 2026, 22:19

Berlin weitet Quartiersmanagement auf elf neue Stadtteile bis 2028 aus

Plakat, das Berlin, Deutschland, zeigt, mit einer Statue, Gebäuden, einem Turm, Menschen, Fahrzeugen auf der Straße und einer Brücke sowie Text, der Informationen über die Stadt enthält.

Berlin weitet Quartiersmanagement auf elf neue Stadtteile bis 2028 aus

Berlin will sein Quartiersmanagement-Programm bis 2028 auf elf neue Stadtteile ausweiten. Mit diesem Schritt sollen soziale Herausforderungen bewältigt und Anwohnern eine stärkere Stimme bei der Gestaltung ihres Lebensumfelds gegeben werden. Die Stadt hat zusätzliche Mittel für die Stadtentwicklung und lokale Initiativen in diesen Bezirken bereitgestellt.

Der Berliner Senat kündigte die Erweiterung im Rahmen des Förderprogramms "Sozialer Zusammenhalt" an. Die ausgewählten Gebiete – darunter der Nauener Platz, der Südpark und Britz Nord – sind von akuten sozialen Problemen betroffen und erhalten nun gezielte Unterstützung. Vor-Ort-Teams werden direkt mit den Bewohnern zusammenarbeiten, um Netzwerke aufzubauen und bürgerschaftliches Engagement zu fördern.

Seit 1999 wurden über 700 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln in die Stabilisierung von 50 Berliner Quartieren investiert. Da bis Ende 2027 die Förderung für 19 bestehende Quartiersmanagement-Gebiete ausläuft, werden die Ressourcen nun auf die neuen Standorte verlagert. Insgesamt erhalten 24 Kieze weiterhin Unterstützung, während die auslaufenden Gebiete je nach Haushaltsentscheidung lokale Koordinierungsstellen behalten oder zusätzliche Projektmittel sichern könnten.

Durch die Erweiterung erhalten mehr Bewohner die Möglichkeit, ihre Nachbarschaft aktiv mitzugestalten. Spezielle Teams werden sich auf Bürgerbeteiligung und städtebauliche Projekte konzentrieren. Die Änderungen treten 2028 in Kraft, wobei die Finanzierung und die Unterstützungsstrukturen bereits etabliert werden.

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