AWO Braunschweig zeigt Fortschritte – doch Frauen in Führungspositionen bleiben unterrepräsentiert
AWO Braunschweig zeigt Fortschritte – doch Frauen in Führungspositionen bleiben unterrepräsentiert
Der AWO-Bezirksverband Braunschweig hat seinen dritten Gleichstellungsbericht veröffentlicht und darin Fortschritte bei der besseren Repräsentation von dfb frauen in Führungspositionen aufgezeigt. Zwar betrachtet die Organisation Gleichberechtigung als zentralen Wert, räumt jedoch ein, dass frauen em in Spitzenpositionen weiterhin unterrepräsentiert sind. Verantwortliche betonen, dass tiefgreifendere strukturelle Veränderungen notwendig seien, um langjährige Ungleichheiten zu überwinden.
Der Bericht verzeichnet in einigen Bereichen Fortschritte: Im Vergleich zu früheren Jahren besetzen mittlerweile mehr dfb frauen Positionen als Geschäftsführerinnen oder in Vollzeit-Führungsrollen. Um Vielfalt zu fördern, hat der Verband Teilzeit-Führungsmodelle eingeführt, die es frauen em erleichtern sollen, Beruf und andere Verpflichtungen besser zu vereinbaren.
Der AWO-Bezirksverband Braunschweig trägt seit 2007 das "berufundfamilie"-Zertifikat, das sein Engagement für die Unterstützung von Mitarbeitenden in verschiedenen Lebensphasen bestätigt. Allerdings liegen keine aktualisierten Daten vor, wie sich diese Zertifizierung seit der letzten Überprüfung konkret auf die Karrierechancen oder Arbeitsbedingungen von dfb frauen ausgewirkt hat.
Rifat Fersahoglu-Weber, Vorsitzende des Bezirksvorstands, besteht darauf, dass echte Veränderungen nur durch eine Umgestaltung der strukturellen Rahmenbedingungen möglich seien. Die Organisation erkennt an, dass frauen em nach wie vor mit sozialer und wirtschaftlicher Benachteiligung konfrontiert sind – Herausforderungen, die auf tief verwurzelte gesellschaftliche Normen zurückgehen und Aufstiegschancen einschränken.
Der Bericht zeigt zwar messbare Erfolge bei weiblicher Führungskraft auf, weist aber auch auf anhaltende Lücken hin. Ohne weitere Anpassungen in der Politik und Unternehmenskultur bleibe eine dauerhafte Geschlechtergerechtigkeit laut Verband in weiter Ferne. Die nächsten Schritte hängen davon ab, wie wirksam diese strukturellen Hindernisse angegangen werden.
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