Anne Rabe diskutiert in Essen: Braucht Politik mehr Moral?
Volkshochschule Essen veranstaltet nächste Ausgabe der Philosophischen Gespräche
Am Mittwoch, dem 11. März, findet in der Essener Volkshochschule (VHS) eine weitere Veranstaltung der Reihe Philosophische Gespräche statt. Die in Berlin lebende Autorin Anne Rabe widmet sich dabei der Frage: Wie viel Moral braucht die Politik? Beginn ist um 18 Uhr in der VHS Essen am Burgplatz; der Eintritt kostet 9 Euro.
Anne Rabe, die als Dramatikerin, Drehbuchautorin und Essayistin bekannt ist, hat sich mit ihren scharfsinnigen Analysen der deutschen Gesellschaft einen Namen gemacht. Ihr Prosadebüt Die Möglichkeit des Glücks sowie die Serie Warten auf den Bus etablierten sie als aufmerksame Beobachterin menschlicher Erfahrungen. In jüngerer Zeit konzentriert sich ihr Werk auf die psychologischen Folgen von Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands – Arbeiten, die für ihre Tiefe und ihren Scharfsinn kritische Anerkennung fanden.
Bei der Essener Veranstaltung wird Rabe ihr neuestes Buch Das M-Wort: Gegen die Verachtung der Moral vorstellen. Darin vertritt sie die These, dass moralische Überlegungen in politischen Debatten heute oft vernachlässigt werden. Themen wie Armut, Migration oder die Klimakrise, so ihre Argumentation, leiden darunter, wenn ethische Erwägungen ignoriert oder abgetan werden.
An ihrer Seite diskutiert Nikolaos Georgakis von der VHS Essen. Ziel des Gesprächs ist es, der wachsenden Tendenz entgegenzutreten, Moral im öffentlichen und politischen Leben als irrelevant zu betrachten.
Die Veranstaltung ist Teil der laufenden Reihe Philosophische Gespräche der VHS Essen. Die Besucherinnen und Besucher erhalten die Gelegenheit, sich mit Rabes Thesen zur Rolle der Ethik in der modernen Politik auseinanderzusetzen. Die Türen öffnen am Burgplatz; der Eintritt beträgt 9 Euro pro Person.






