26 April 2026, 20:19

AfD Niedersachsen wählt Schledde mit 95 Prozent als Landeschef wieder

Eine Gruppe von Menschen hält ein Transparent mit der Aufschrift "Zukunft ist Mensch" vor dem Reichstaggebäude in Berlin, Deutschland, mit den architektonischen Details des Gebäudes und Flaggen im Hintergrund bei bewölktem Himmel.

AfD Niedersachsen wählt Schledde mit 95 Prozent als Landeschef wieder

Ansgar Schledde ist mit überwältigender Mehrheit als Landesvorsitzender der AfD in Niedersachsen wiedergewählt worden. Die Abstimmung fand auf dem Landesparteitag in Dötlingen statt, wo sich rund 150 Delegierte versammelten. Schledde erhielt über 95 Prozent der Stimmen und festigte damit seine Position vor den anstehenden wichtigen Wahlen.

Der Parteitag begann mit einer Rede Schleddes, in der er die wachsende Stärke der Partei betonte. "Noch nie waren wir so stark – und das ist erst der Anfang!", erklärte er. Zudem dankte er Gästen aus anderen Bundesländern für ihre Teilnahme an der Veranstaltung.

Während der Versammlung stimmten die Delegierten über mehrere zentrale Themen ab. Ein Antrag zur Einführung von Online-Abstimmungen über mögliche Koalitionsvereinbarungen wurde abgelehnt. Gleichzeitig steckte sich die Partei das Ziel, in künftigen Umfragen 25 Prozent zu erreichen.

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Neben Schledde wurde ein neuer Landesvorstand gewählt. Jens-Christoph Brockmann, Stephan Bothe und Vanessa Behrendt übernehmen die Positionen der stellvertretenden Landesvorsitzenden, während Peer Lilienthal das Amt des Landesschatzmeisters übernimmt. Die Delegierten wählten zudem Vertreter für den Bundesparteitag und beriefen Landesschiedsleute.

Mit Blick auf die Zukunft skizzierte Schledde Pläne, die AfD in die Kommunalwahlen 2026 und die Landtagswahl 2027 zu führen. Seine Wiederwahl zeigt eine starke Rückendeckung, während sich die Partei auf diese Herausforderungen vorbereitet.

Der Parteitag endete mit einer klaren Führungsstruktur. Schleddes fast einstimmige Wiederwahl und der neu gebildete Vorstand ebnen den Weg für den AfD-Aufschwung in den Umfragen. Nun richtet die Partei ihren Fokus auf die nächste Wahlrunde in Niedersachsen.

Quelle