ABDA startet radikale Neuaufstellung mit neuer Hauptgeschäftsführerin Franziska Erdle
Janos PieperABDA startet radikale Neuaufstellung mit neuer Hauptgeschäftsführerin Franziska Erdle
Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) vollzieht einen tiefgreifenden Wandel ihrer internen Strukturen. Die Organisation hat Franziska Erdle zur neuen Hauptgeschäftsführerin ernannt – ein Schritt, der den Beginn einer umfassenden Neuausrichtung ihrer Arbeitsweise markiert.
Bisher war die ABDA in eigenständige Arbeitsbereiche gegliedert, die jeweils von eigenen Leitern geführt wurden. Im alten System agierten diese Abteilungen unabhängig voneinander, koordiniert von Sebastian Schmitz. Nun ersetzt der Verband dieses Modell durch 14 spezialisierte Fachabteilungen, die direkt der zentralen Geschäftsführung unterstellt sind.
Die Umstrukturierung folgt auf den Abgang des früheren Hauptgeschäftsführers. Im Rahmen des Übergangs gehen die Leiter der Ressorts Recht und Arzneimittel in den Ruhestand. Zudem wird die seit Langem vakante Position des Apothekenreferats nicht neu besetzt.
Claudia Korf, die zuvor eine andere Führungsposition innehatte, übernimmt eine neue Stelle als stellvertretende Geschäftsführerin. Ein Teil der 14 Abteilungen wird direkt Erdle unterstehen, andere fallen in den Verantwortungsbereich von Korf. Die früheren, eigenständig operierenden Bereiche wurden aufgelöst.
Mit der neuen Struktur bündelt die ABDA alle 14 Fachabteilungen unter einem zentralisierten System. Die Änderungen fallen mit Erdles Amtsantritt zusammen, wobei Korf sie in ihrer Funktion als stellvertretende Geschäftsführerin unterstützt. Wie sich die Reformen auf den Arbeitsalltag des Verbandes und seine 130 Mitarbeiter in der Zentralverwaltung auswirken, bleibt abzuwarten.






