30 March 2026, 20:22

206 Buchhandlungen in Bayern für Leseförderung bei Kindern ausgezeichnet

Ein großer Raum voller Bücher, Menschen stehen auf dem Boden, Tische, Stühle und Regale, mit Text unten lesend 'de bibliotheek der hoogeschool'.

206 Buchhandlungen in Bayern für Leseförderung bei Kindern ausgezeichnet

Bayern ehrt 206 Buchhandlungen für ihr Engagement zur Leseförderung bei Kindern und Jugendlichen

In diesem Jahr wurde das Gütesiegel "Partner der Schulen für Leseförderung" an 206 Buchhandlungen verliehen – eine Anerkennung für ihr besonderes Engagement, junge Leserinnen und Leser zu begeistern. Zu den Ausgezeichneten gehört die Würzburger Buchhandlung ErLesen, die mit kreativen Kinderleseprogrammen und abwechslungsreichen Veranstaltungen überzeugt.

Die Auszeichnung wird seit 2003 jährlich vom Bayerischen Staatsministerium für Kultur und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern – vergeben. Gewürdigt werden damit Buchhandlungen, die über den reinen Verkauf hinausgehen und sich aktiv für die Lesekompetenz an Schulen einsetzen. In diesem Jahr überreichte Kulturministerin Anna Stolz die Urkunde an Petra Pohl, Inhaberin der Buchhandlung ErLesen, im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung.

Buchhandlungen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Leseförderung – oft ohne direkte finanzielle Gegenleistung. Sie bieten maßgeschneiderte Buchempfehlungen, Lesungen mit Autorinnen und Autoren sowie thematisch kuratierte Ausstellungen. Viele organisieren zudem persönliche Begegnungen mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern, um Kindern und Jugendlichen Geschichten auf interaktive Weise näherzubringen.

In den vergangenen fünf Jahren haben bayerische Buchhändlerinnen und Buchhändler ihre Initiativen weiter ausgebaut. Programme wie "Lesen macht stark – Bayern liest!" brachten wöchentliche Vorleseaktionen an Grundschulen. Im Rahmen des "Buchhändler-Helden-Programms" fanden Workshops und Autorenbesuche in Jugendzentren in München, Nürnberg und Augsburg statt. Ein weiteres Projekt, "Bücherboxen für Kids", richtete mobile Lese-Stationen in Bibliotheken und Kitas ein – finanziert vom Börsenverein Bayern sowie dem Verband der Bayerischen Verleger.

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Diese Aktivitäten sind Teil der übergreifenden Kampagne #lesen.bayern, die das Ziel verfolgt, Lesefähigkeiten fächerübergreifend zu stärken. Studien belegen, dass Lesen Fantasie, Ausdrucksvermögen und kritisches Denken fördert – Fähigkeiten, die für Bildung, Beruf und gesellschaftliche Teilhabe entscheidend sind.

Die Liste der 206 ausgezeichneten Buchhandlungen ist auf der Website des Börsenvereins Bayern einsehbar. Ihr Einsatz dient einem langfristigen Ziel: die Lesekompetenz junger Menschen nachhaltig zu verbessern. Mit Projekten von Schulkooperationen bis zu mobilen Büchereien investiert die Branche kontinuierlich in die nächste Generation von Leserinnen und Lesern in Bayern.

Quelle