24 January 2026, 04:36

„Zores bei de Pälzer“: Asterix erobert die Pfalz im heimischen Dialekt

Ein detaillierter alter Stadtplan der Palatinatstadt, der Straßen, Gebäude, Sehenswürdigkeiten, klassische Texte und symmetrisch angeordnete Logos in Blau-, Grün- und Gelbtönen zeigt.

Asterix 2026 zurück im Dialekt - "Probleme mit den Palatinern" - „Zores bei de Pälzer“: Asterix erobert die Pfalz im heimischen Dialekt

Ein neuer Asterix-Comic wurde in den pfälzischen Dialekt übersetzt und bringt die beliebte Serie damit regionalen Leserinnen und Lesern näher. "Zores bei de Pälzer" – die pfälzische Version von "Asterix und der Schild des Häuptlings" – erschien am 15. Oktober 2024. Übersetzer Christian "Chako" Habekost, bekannt durch seine Arbeit an "Asterix als Palzinator", hat das Projekt mit großer Begeisterung in Angriff genommen.

Habekost entschied sich für "Asterix und der Schild des Häuptlings", weil der Band besonders populär ist und gut zur pfälzischen Kultur passt. Er sieht Parallelen zwischen den widerstandsfähigen Galliern und den Pfälzern, die sich beide gegen äußere Einflüsse wehren – ob von den Römern oder dem Hochdeutschen. Der Übersetzer lässt sich auch von möglichem Spott nicht abschrecken, denn seiner Meinung nach kommt der ursprüngliche Geist der Geschichte in jedem Fall zur Geltung.

Sein Übersetzungsprozess umfasst eine erste Woche für den Rohentwurf, gefolgt von ausführlichem Feinschliff und kreativen Anpassungen. Habekost warnt davor, Wort-für-Wort zu übersetzen, und betont, wie wichtig ein natürlicher Fluss im Ziel-Dialekt ist. Der Erfolg von "Asterix als Palzinator", das innerhalb weniger Monate vier Auflagen verkaufte, hat das Vertrauen in dieses neue Projekt gestärkt. Aktuell ist Habekost auf Lesereise durch Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, um die Neuerscheinung zu bewerben. Bereits für 2026 ist mit "Zores bei de Pälzer" eine zweite pfälzische Übersetzung geplant – ein Zeichen für die wachsende Nachfrage nach regionalen Adaptionen.

Die Übertragung von "Asterix und der Schild des Häuptlings" in den pfälzischen Dialekt ist ein weiterer Schritt, um klassische Geschichten einem lokalen Publikum zugänglich zu machen. Angesichts der starken Verkaufszahlen der vorherigen Adaption und Habekosts laufender Lesereise unterstreicht das Projekt die anhaltende Beliebtheit von Asterix in regionalen Fassungen. Die für 2026 geplante Veröffentlichung wird zeigen, wie groß das Interesse an Dialektübersetzungen weiterhin ist.