29 January 2026, 19:19

Wolfsburgs Straßen bleiben trotz Rückgang der Verkehrsverstöße ein Raser-Paradies

Eine Ampel mit roter Hand in einer Stadt, flankiert von Gebäuden auf beiden Seiten unter einem klaren Himmel.

Wolfsburgs Straßen bleiben trotz Rückgang der Verkehrsverstöße ein Raser-Paradies

Wolfsburg verzeichnete 2025 leichten Rückgang bei Verkehrsverstößen – Rasen bleibt großes Problem

In Wolfsburg ging die Zahl der Verkehrsverstöße im vergangenen Jahr leicht zurück, doch überhöhte Geschwindigkeit bleibt ein zentrales Problem. Die Behörden registrierten über 112.000 Verstöße, wobei Bußgelder und Strafen insgesamt mehr als 5,7 Millionen Euro betrugen. Einige Autofahrer überschritten die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten extrem, andere riskierten schwere Unfälle, indem sie Rotlicht missachteten.

Auch 2025 blieb das Rasen auf Wolfsburgs Straßen ein hartnäckiges Problem – trotz eines leichten Rückgangs der Verkehrsverstöße insgesamt. Die Gesamtzahl der Verstöße sank um etwa 2.000 auf 157.469, doch die Fälle von Geschwindigkeitsüberschreitungen blieben mit 112.980 nahezu unverändert. Besonders betroffen waren die Braunschweiger Straße (14.462 Verstöße), die Heßlinger Straße (9.391) und die Berliner Brücke (8.109).

Einige Fahrer trieben es dabei auf gefährliche Weise auf die Spitze: Auf der Heinrich-Nordhoff-Straße, wo Tempo 50 gilt, wurde ein Autofahrer mit 131 km/h gemessen. Ähnlich alarmierend waren 125 km/h auf der Braunschweiger Straße und 121 km/h auf der Wolfsburger Landstraße. Selbst in Tempo-30-Zonen hielten sich nicht alle an die Vorgaben – auf dem Schlesierweg raste ein Fahrer mit 83 km/h durch die Zone.

Auch Rotlichtverstöße stellten ein erhebliches Risiko dar. An der Kreuzung St.-Annen erfassten stationäre Blitzer 1.919 Fahrer, die bei Rot über die Ampel fuhren – davon 133 eine volle Sekunde nach dem Umschalten auf Rot. Diese Verstöße zogen härtere Konsequenzen nach sich, darunter 407 Fahrverbote. Insgesamt erteilten die Behörden 12.675 Bußgeldbescheide allein wegen überhöhter Geschwindigkeit.

Die Stadt nahm 2025 rund 5,74 Millionen Euro an Bußgeldern und Gebühren durch Verkehrsverstöße ein. Zwar ging die Gesamtzahl der Verstöße leicht zurück, doch Geschwindigkeitsüberschreitungen und Rotlichtverstöße dominierten weiterhin die Kontrollen. Die Behörden konzentrieren sich weiterhin auf besonders gefährdete Bereiche und extreme Verstöße, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.