Wie ein vergessener Pavillon in Wolfsburg zum Kunst-Highlight wurde
Ein einst übersehener Pavillon in der Porschestraße 34i in Wolfsburg ist zu einem lebendigen Wahrzeichen geworden. Ein großflächiges Wandgemälde ziert nun seine Wände und verwandelt eine vernachlässigte Ecke in ein auffälliges künstlerisches Highlight. Hinter dem Projekt steht die lokale Unternehmerin Thi Ly Dang, die in der Nähe das Restaurant Wasabi Sushi betreibt.
Die Idee zum Wandbild stammte von Dang, die die Umgebung ihres Restaurants aufwerten wollte. Gemeinsam mit dem örtlichen Kunstverein Junge Kunst e.V. und dem Künstler Andreas Linke setzte sie das Design um. Das Ergebnis ist ein mutiges, Blick fangendes Kunstwerk, das bereits die Wahrnehmung des Ortes verändert hat.
Frank Hocke, Vorsitzender von Junge Kunst e.V., betonte, dass der Platz früher als uneinladend galt. Heute zieht das Wandgemälde Blicke auf sich und lädt Besucher zum Verweilen ein. Finanziert wurde das Projekt vom Wolfsburg City Center Fund, der kreative Initiativen zur Belebung der Innenstadt fördert.
Josephine Stein, Leiterin der Abteilung Einzelhandel und Zentren bei der Wirtschaftsförderung der WMG, hob die Bedeutung des Projekts hervor. Solche Vorhaben zeigten, wie Kunst städtische Räume verändern und den Zusammenhalt in der Gemeinschaft stärken könne, erklärte sie. Der Fonds, der gemeinsam von der Stadt Wolfsburg und der Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH (WMG) verwaltet wird, unterstützt private und bürgerschaftliche Projekte, die das Stadtbild attraktiver gestalten.
Thi Ly Dang und ihre Tochter Thu Huong Dang zeigten sich begeistert vom Ergebnis. Sie lobten das Wandgemälde für die verbesserte Atmosphäre, die den Ort für Anwohner und Besucher gleichermaßen einladender mache.
Das Kunstwerk steht als sichtbares Beispiel dafür, wie lokale Kreativität öffentliche Räume neu gestalten kann. Indem aus einer vergessenen Ecke ein Blickfang wurde, bereichert das Projekt die kulturelle Landschaft Wolfsburgs. Der Erfolg der Initiative könnte weitere Kooperationen zwischen Unternehmen, Künstlern und Stadtplanern anregen.






