17 April 2026, 04:18

Wie ein Fotoprojekt iranische Frauen und Journalisten mit Postkarten unterstützt

Eine Gruppe iranischer Frauen in schwarzer Kleidung, einige mit Brille, halten Fotos des Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad während einer Demonstration in Tehran hoch.

Wie ein Fotoprojekt iranische Frauen und Journalisten mit Postkarten unterstützt

Künstlerische Solidarität: Fotoprojekt "Postkarten für den Iran" unterstützt Frauen und Journalisten

Eine Gruppe von Fotograf:innen hat eine Kampagne ins Leben gerufen, um den Menschen im Iran durch Kunst beizustehen. Unter dem Namen "Postkarten für den Iran" verkauft das Projekt limitierte Postkarten-Editionen, um Gelder für Frauen und Journalist:innen im Land zu sammeln. Der in Berlin ansässige Fotograf Lenny Rothenberg startete die Initiative, nachdem er erkannt hatte, wie dringend es größerer Sichtbarkeit und Erzählungen über die Lage im Iran bedarf.

Die Idee entstand, als Rothenberg verstand, dass die Iraner:innen mehr brauchen als nur finanzielle Hilfe – sie benötigen globale Aufmerksamkeit. Gemeinsam mit 21 weiteren Fotograf:innen, darunter Chiara Baluch, schuf er eine Sammlung von 44 Postkarten. Jedes Set kostet 22 Euro, wobei der gesamte Erlös an iranische Frauen und lokale Reporter:innen geht.

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Baluch, eine der beteiligten Künstlerinnen, wählte ihre Motive mit Bedacht aus, um den Geist des Projekts widerzuspiegeln. Sie ist überzeugt, dass selbst kleine kreative Beiträge einen Unterschied machen können. Bereits in den ersten Tagen wurden über 100 Sets verkauft – die Initiator:innen streben an, diese Zahl in den kommenden Wochen zu verdoppeln.

Doch das Projekt geht über reine Spendensammlung hinaus: Es festigt die Verbindung zwischen Künstler:innen und Gemeinschaften. Ein Teil der Mittel könnte auch an Amnesty International fließen. Die vielfältigen Stile der Fotograf:innen sorgen dafür, dass die Sammlung visuell abwechslungsreich bleibt, ohne den Fokus auf die anhaltenden Kämpfe im Iran zu verlieren.

"Postkarten für den Iran" verbindet Kunst mit Aktivismus, um auf die Herausforderungen des Landes aufmerksam zu machen. Bisher wurden über 100 Sets verkauft, doch die Organisator:innen wollen den Verkauf weiter ausbauen. Die Gelder kommen direkt iranischen Frauen und Journalist:innen zugute – ein Zeichen der Solidarität durch kreative Zusammenarbeit.

Quelle