Wie die taz ihre Zukunft mit Stiftungen und Genossenschaften sichert
Margret auch SchlauchinWie die taz ihre Zukunft mit Stiftungen und Genossenschaften sichert
Die deutsche Zeitung taz (die tageszeitung) trotzt seit ihrem Start im Jahr 1979 allen Erwartungen. Branchenexperten hatten zunächst prognostiziert, sie würde nicht einmal ein Jahr überdauern. Doch nach fast 40 Jahren konzentriert sich das Blatt nun darauf, seine Zukunft zu sichern – durch langfristige Unterstützung seiner Leser:innen.
Als unabhängige, linksgerichtete Tageszeitung hat die taz Jahrzehnte in einem hart umkämpften Medienmarkt überstanden. Heute richtet die Führung ihren Blick auf die Nachfolgeplanung, um sicherzustellen, dass die Zeitung auch künftigen Generationen erhalten bleibt.
Ein zentrales Instrument dieser Strategie ist die taz Panter Stiftung. Sie ermöglicht es Fördernden, steuerbegünstigte Vermächtnisse zu hinterlassen, die junge Journalist:innen, investigativen Journalismus und Hilfe für verfolgte Medienarbeiter:innen finanzieren. Leser:innen können die Stiftung in ihrem Testament als Begünstigte einsetzen und so gezielt finanzielle Zuwendungen für ihre Ziele bereitstellen.
Eine weitere Möglichkeit bietet das Genossenschaftsmodell der taz. Unterstützer:innen können Anteile an der Zeitung zu Lebzeiten oder im Erbfall übertragen oder vererben. Dadurch bleiben die Mittel dauerhaft mit der taz verbunden und stärken ihre wirtschaftliche Stabilität. Dieser Ansatz gibt treuen Leser:innen eine direkte Möglichkeit, über Abonnements oder Spenden hinaus einen Beitrag zu leisten.
Mit dem bevorstehenden 40-jährigen Jubiläum schafft die taz Strukturen, die über ihre Gründergeneration hinaus Beständigkeit gewährleisten. Die taz Panter Stiftung und das anteilsbasierte Fördermodell bieten klare Wege, wie Unterstützer:innen ein bleibendes Erbe hinterlassen können. Diese Maßnahmen sollen die Unabhängigkeit und die journalistischen Werte der Zeitung auch in den kommenden Jahren schützen.






