Wie Architektur nosokomiale Infektionen in Krankenhäusern verhindern kann
Wie Architektur nosokomiale Infektionen in Krankenhäusern verhindern kann
Krankenhäuser stehen vor einer wachsenden Herausforderung: Immer mehr Patienten infizieren sich während ihres Aufenthalts mit Krankheitserregern. Diese nosokomialen Infektionen bergen schwere Risiken für Betroffene und belasten das Gesundheitssystem zusätzlich. Um das Problem zu lösen, erforscht ein neues Projekt, wie die Gebäudegestaltung dazu beitragen kann, die Ausbreitung von Pathogenen in medizinischen Einrichtungen zu verhindern.
Das InnoBRI-Projekt, geleitet vom Institut für Konstruktives Entwerfen, Industrie- und Gesundheitsbau (IKE) der Technischen Universität Braunschweig, untersucht architektonische Lösungen zur Verringerung von Infektionsrisiken. Ein interdisziplinäres Team aus Architekten, Krankenhaushygienikern, Infektiologen, Epidemiologen und Gesundheitsökonomen arbeitet daran. Im Fokus stehen besonders risikoreiche Bereiche wie Notaufnahmen, wo hygieneresistente Materialien, räumliche Anordnungen und optimierte Arbeitsabläufe analysiert werden.
Die Forscher werden wissenschaftliche Literatur auswerten, WHO-Richtlinien analysieren und mikrobiologische Übertragungsstudien durchführen. Zudem gewinnen sie Erkenntnisse durch Interviews mit medizinischem Personal und Experten. Anhand von Simulationsstudien soll anschließend getestet werden, wie wirksam verschiedene bauliche Maßnahmen in der Praxis wären.
Untersucht werden vor allem die Wahl von Materialien und Oberflächen, Raumkonzepte, die die Bewegungsabläufe des Personals beeinflussen, sowie die Verfügbarkeit sanitärer Einrichtungen für Patienten. Ziel ist es, einfache, kostengünstige und praxistaugliche Gestaltungsanpassungen zu entwickeln, die Krankenhäuser bereits vor Baubeginn umsetzen können. Wie Dr. Jan Holzhausen, Sprecher des Konsortiums am IKE, erklärt, ermöglicht dieser Ansatz Planern, Infektionsschutzmaßnahmen frühzeitig zu bewerten und zu optimieren.
Die Ergebnisse sollen später in Modellbaukonzepte und Planungsempfehlungen einfließen. Diese Leitlinien könnten den deutschen Bundesländern helfen, kosteneffiziente Standards für Neubauten von Krankenhäusern zu etablieren.
Die Projektergebnisse bieten Krankenhäusern evidenzbasierte Strategien, um Infektionsrisiken durch Architektur zu minimieren. Noch ist unklar, wie viele der 16 Bundesländer die Empfehlungen direkt übernehmen werden – die endgültige Umsetzung hängt von regionalen Vorschriften und den Projektergebnissen ab. Langfristig soll das Vorhaben dazu beitragen, sicherere Gesundheitsumgebungen zu schaffen, indem der Infektionsschutz bereits in die früheste Phase der Krankenhausplanung integriert wird.
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