29 January 2026, 00:40

Wenigentaft feiert seine Kirmes trotz Regen mit Tradition und Herzblut

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung eines Dorfes mit Häusern und einer Kirche im Hintergrund, mit Text unten.

Wenigentaft feiert seine Kirmes trotz Regen mit Tradition und Herzblut

Kirmes in Wenigentaft: Tradition und Gemeinschaft trotz Regenwetter

Vom 24. bis 27. Oktober feierte das kleine Dorf Wenigentaft sein jährliches Kirmesfest. Die Festlichkeiten begannen mit einem feierlichen Kirchweihgottesdienst, gefolgt von schwungvollen Tänzen, Ansprachen und geselligen Zusammenkünften. Trotz regnerischen Wetters brachte das traditionelle Ereignis die Dorfbewohner in ausgelassener Stimmung zusammen.

Eröffnet wurde die Kirmes offiziell mit dem Kirchweihgottesdienst in der St.-Georgs-Kirche, geleitet von Pfarrer Ulrich Piesche. Sieben Kirmespaare nahmen an der Messe teil, bei der Piesche in seiner Predigt von Gottes Blick auf das Herz der Menschen und der Kirche als Ort der Zuflucht sprach. Lilian Schlosser und Beatrix Gassmann übernahmen die Fürbitten während des Gottesdienstes.

Nach der Messe führten die Kirmespaare gemeinsam mit einer Blasmusikgruppe im Gemeinschaftshaus lebhafte Tänze bei einem festlichen Empfang auf. Anschließend lud Landrat Johannes Ritz die Kirmesgesellschaft und die Musiker auf sein Anwesen ein, um die Feierlichkeiten fortzusetzen.

Der traditionelle Lindentanz, der normalerweise unter freiem Himmel stattfindet, musste wegen des schlechten Wetters ins Innere verlegt werden. Dennoch blieb die festliche Atmosphäre ungebrochen. Die Ploatzknechte (traditionelle Hofnarren) Julian Schwarzer und Jan Schiller unterhielten das Publikum mit humorvollen Reden, stellten die Kirmespaare vor und zogen sie scherzhaft auf. Diana Henning, die die Ansprachen verfasst hatte, wurde auf der Bühne mit einem großen, farbenfrohen Blumenstrauß geehrt.

Unter den Gästen war auch die zweijährige Alma Schel, die jüngste Teilnehmerin, die gemeinsam mit ihren Eltern Luisa und Benedict Schel am Fest teilnahm.

Vier Tage lang verband die Kirmes die Gemeinschaft von Wenigentaft durch Tradition, Musik und Geselligkeit. Vom Kirchweihgottesdienst bis zum verregneten, aber dennoch stimmungsvollen Lindentanz bewies das Fest Anpassungsfähigkeit – und bewahrte dabei seinen lebendigen Geist. Mit gemeinsamen Tänzen, Reden und einem starken Gefühl der Dorfgemeinschaft endete ein unvergessliches Kirmesfest.