15 May 2026, 16:23

Warnstreiks legen Nahverkehr in Hannover und Göttingen lahm

Große Gruppe von Menschen protestiert vor einem Gebäude in Berlin, hält Schilder mit Barrikaden und Fahrrädern in der Nähe.

Warnstreiks legen Nahverkehr in Hannover und Göttingen lahm

Warnstreiks im Nahverkehr: Hannover und Göttingen betroffen

In den kommenden Tagen wird es in Hannover und Göttingen zu Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr kommen. Die Gewerkschaft ver.di hat die Aktionen angekündigt und dabei die Unzufriedenheit über die mangelnde Verhandlungsbereitschaft der Arbeitgeber als Grund genannt. Busse, Straßenbahnen und Regionalverbindungen werden dadurch erhebliche Einschränkungen erfahren.

In Göttingen beginnen die Streiks am Sonntag, dem 19. Mai. Die Beschäftigten der Göttinger Verkehrsbetriebe werden ab 4:30 Uhr für zwei Tage die Arbeit niederlegen. Um 9:30 Uhr ist an diesem Morgen eine Kundgebung an einem zentralen Ort in der Stadt geplant. Auch die Mitarbeiter von RegioBus beteiligen sich an beiden Tagen am Ausstand.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

In Hannover legen die Beschäftigten der Üstra am Montag, dem 20. Mai, und Dienstag, dem 21. Mai, die Arbeit nieder. Für den 20. Mai ist um 10:30 Uhr eine Demonstration in der Innenstadt vorgesehen. Am 21. Mai treffen sich die Streikenden am Betriebshof Glocksee.

Stefanie Weiß, stellvertretende Landesbezirksleiterin von ver.di in Niedersachsen-Bremen, kritisierte die Arbeitgeber für ihre fehlende Kompromissbereitschaft. Sie warnte, dass weitere Arbeitskampfmaßnahmen folgen könnten, falls es keine Fortschritte gebe. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 1. Juni angesetzt.

Die Streiks werden den Nahverkehr in beiden Städten über mehrere Tage beeinträchtigen. Pendler werden aufgefordert, alternative Fahrtmöglichkeiten zu planen. Die Gespräche zwischen ver.di und den Arbeitgebern sollen nach den Arbeitsniederlegungen fortgesetzt werden.

Quelle