15 May 2026, 18:24

VW und IG Metall sichern Arbeitsplätze bis 2030 – keine Werksschließungen geplant

Schwarzes und weißes Foto einer 19. Jahrhundert deutschen Fabrik mit Arbeitern, die Maschinen bedienen, Metallstangen und Pfähle, beschriftet mit "Neue Eisengießerei, die erste Fabrik in Deutschland."

VW und IG Metall sichern Arbeitsplätze bis 2030 – keine Werksschließungen geplant

Volkswagen und die IG Metall bekräftigen Tarifabkommen bis Dezember 2024

Volkswagen und die Gewerkschaft IG Metall haben ihre Verpflichtung zur Einhaltung der im Dezember 2024 geschlossenen Tarifvereinbarung erneuert. Die Vereinbarung garantiert die Arbeitsplatzsicherheit an den deutschen Standorten mindestens bis 2030 – ohne geplante Werksschließungen oder Massenentlassungen. Beide Seiten wiesen in einer gemeinsamen Erklärung jüngste Spekulationen über mögliche Standortschließungen zurück.

Das im Dezember 2024 ausgehandelte Abkommen bleibt unverändert in Kraft, eine Neuverhandlung steht nicht zur Debatte. Demzufolge bleiben die deutschen Volkswagen-Werke in Betrieb, und die Unternehmensführung hat Pläne für Werksschließungen oder großflächige Personalabbauprogramme zurückgezogen. Betriebsrat und IG Metall machten deutlich, dass solche Vorhaben auf starken Widerstand stoßen würden.

Die Vereinbarung verknüpft die künftige Produktplanung an den deutschen Standorten mit Arbeitsplatzgarantien bis 2030. Zwar könnten sich neue Geschäftschancen ergeben, diese dürfen jedoch nur als Ergänzung – nicht als Ersatz – für bestehende Zusagen dienen. Beide Seiten betonten, dass neue Initiativen faire Arbeitsbedingungen, langfristige Perspektiven und Beschäftigungsstabilität wahren müssen.

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Sollten bestehende Geschäftsmodelle an Rentabilität verlieren, verpflichtet das Abkommen Volkswagen zur Entwicklung alternativer Lösungen. Die Arbeitnehmerseite wird Veränderungen jedoch nur unterstützen, wenn sie ihren Prioritäten entsprechen. Ihre Haltung bleibt unmissverständlich: Solange sie Mitspracherecht behalten, wird kein Werk geschlossen.

Die gemeinsame Erklärung räumt mit Gerüchten über Stellenstreichungen oder die Schließung deutscher Standorte auf. Alle Werke bleiben unter den bestehenden Bedingungen in Betrieb, mit Schutzklauseln bis zum Ende des Jahrzehnts. Nun liegt der Fokus darauf, dass künftige Projekte denselben Maßstäben für Sicherheit und Fairness gerecht werden.

Quelle