Volksbank im Rheinland feiert Rekordjahr nach Fusion und Abschieden
Maximilian SchönlandVolksbank im Rheinland feiert Rekordjahr nach Fusion und Abschieden
Volksbank im Rheinland blickt auf ein Jahr tiefgreifender Veränderungen zurück
Auf ihrer jüngsten Hauptversammlung hat die Volksbank im Rheinland ein Jahr bedeutender Weichenstellungen bilanziert. Die Bank vollendete ihre Fusion mit der VR-Bank Region Aachen und verabschiedete sich gleichzeitig von vier langjährigen Mitgliedern ihres Aufsichtsrats. Zudem wurden wichtige finanzielle Meilensteine gefeiert, darunter ein Rekordwachstum im Kundengeschäft und eine solide Dividendenausschüttung.
Die Versammlung begann mit der formellen Billigung des Jahresabschlusses 2025, womit die Fusion mit der VR-Bank Region Aachen offiziell abgeschlossen wurde. Im Anschluss stimmten die Aktionäre einstimmig für eine Dividendenausschüttung in Höhe von vier Prozent – ein klares Zeichen für die stabile Finanzlage der Bank.
Erstmals leitete Fred Hendricks die Hauptversammlung als scheidender Vorsitzender des Aufsichtsrats. Zusammen mit ihm verabschiedeten sich Karl Peter Kürten, Philipp Mansour und Heinz Theißen – entweder aufgrund altersbedingter Grenzen oder aus persönlichen Gründen. Hendricks, der die Entwicklung der Bank über Jahrzehnte geprägt hatte, erhielt die Goldene Ehrennadel des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbands (DGRV). Auch Heinz Theißen wurde für seinen Beitrag zum Wachstum der Bank und zum Fusionsprozess mit der Goldenen Ehrennadel des Genossenschaftsverbands ausgezeichnet.
Im Mittelpunkt der Versammlung standen zudem die finanziellen Erfolge des Jahres 2025: Das von Kunden verwaltete Volumen stieg auf über 6 Milliarden Euro, während die Bilanzsumme rund 2,79 Milliarden Euro erreichte. Künftig soll der Aufsichtsrat neu strukturiert werden, um rechtlichen Vorgaben zu entsprechen und die wachsende Bedeutung der Bank widerzuspiegeln.
Mit dem Ausscheiden von Hendricks, Kürten, Mansour und Theißen endet für die Volksbank im Rheinland ein prägendes Kapitel. Ihr Abschied folgt auf ein Jahr mit Rekordzahlen und einer erfolgreich abgeschlossenen Fusion. Nun gilt es für die Bank, ihre Führung neu auszurichten, um das weitere Wachstum zu stärken.






