Vater-Sohn-Beziehungen und Kultur: Neue Bücher und Ausstellungen im Ruhrgebiet
Margret auch SchlauchinVater-Sohn-Beziehungen und Kultur: Neue Bücher und Ausstellungen im Ruhrgebiet
Ein neues Buch und eine Ausstellung rücken Vater-Sohn-Beziehungen in ganz Europa in den Fokus. Der bulgarische Fotograf Valery Poshtarov hat jahrelang intime Momente zwischen Vätern und ihren erwachsenen Söhnen festgehalten. Gleichzeitig bringen kulturelle Veranstaltungen im Ruhrgebiet diesen Herbst frische Gesichter und Geschichten nach vorne.
Valery Poshtarov reiste durch Europa, um Väter und Söhne zu fotografieren, die Händchen halten. Seine Aufnahmen zeigen enge Bindungen, generationenübergreifende Spannungen und die kulturelle Vielfalt des Kontinents. Das daraus entstandene Buch bodo erscheint am 1. Oktober und versammelt eine Sammlung von Vater-Sohn-Geschichten.
In Bochum hat Thorsten Bihegue die Leitung des Young Schauspielhauses übernommen und löst damit Cathrin Rose ab. Der Wechsel markiert eine neue Ausrichtung für das Jugendprogramm des Theaters.
In Gelsenkirchen kehrte die Sängerin und Schauspielerin Larissa Sirah Herlen – bekannt als Lary – für das Ruhrtriennale-Festival zurück. Auf dem Programm steht zudem DortmUnderground 1978–1998, eine Ausstellung und ein Buch, die die Punk- und Heavy-Metal-Szene Dortmunds in diesen beiden Jahrzehnten erkunden.
Seit sechs Jahren organisiert Thomas Koch Live-Dialogveranstaltungen. Seine Arbeit zielt darauf ab, das Verständnis zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft zu fördern. In Castrop-Rauxel kickt mittlerweile auch Podcast-Host und TV-Moderator Micky Beisenherz in einer Hobby-Fußballmannschaft mit – ein lokaler Prominenter bereichert damit die Mannschaft.
Nach fast vier Jahren ohne eigenes Zuhause ist Birgit nun in ihre eigene Wohnung gezogen. Ihre Geschichte spiegelt die anhaltenden Bemühungen wider, Wohnungslosigkeit in der Region zu bekämpfen.
Das neue Buch und die Ausstellungen bieten dem Publikum einen tieferen Einblick in Familienbeziehungen und subkulturelle Geschichte. Von Fotoprojekten bis hin zu Wechseln in der Theaterleitung bleibt das Ruhrgebiet ein Zentrum für kreative und soziale Entwicklungen. Die Veranstaltungen lenken auch den Blick auf persönliche Meilensteine – wie Birgits Umzug in eine stabile Wohnung nach Jahren der Obdachlosigkeit.






