Tunnel unter Soltaus Bahnübergang soll Stau-Chaos an der Walsroder Straße beenden
Elsa JunckTunnel unter Soltaus Bahnübergang soll Stau-Chaos an der Walsroder Straße beenden
Lange erwartete Lösung für Staus am Bahnübergang Walsroder Straße in Soltau nimmt Gestalt an
Ein seit langem diskutiertes Projekt zur Entlastung des Verkehrschaos am Bahnübergang Walsroder Straße in Soltau macht Fortschritte. Nach jahrelangen Beratungen erhielt im September ein Tunnelvorhaben grünes Licht – die Finanzierung steht nun. Ziel ist es, den Verkehrsfluss zu verbessern und gleichzeitig während der Bauphase den Zugang zu angrenzenden Grundstücken zu gewährleisten.
Der geplante Tunnel soll auf einer Länge von etwa 450 Metern unter den Gleisanlagen verlaufen und die Rühberg- mit der Tetendorfer Straße sowie der Walsroder Straße verbinden. Konzipiert für Lkw, Busse und Pkw, wird er sieben Meter unter der Erde liegen. Erste Entwürfe wurden am Montag präsentiert und markieren einen wichtigen Meilenstein.
Die Finanzierung des Projekts ist gesichert: Die Kosten werden je zu einem Drittel vom Bund, dem Land Niedersachsen und der Deutschen Bahn getragen. Soltaus Bürgermeister Karsten Brockmann betonte die „starke Entschlossenheit aller Entscheidungsträger“ und zeigte sich ermutigt über den Fortschritt. Ein Folgetreffen im Januar soll die Abstimmung zwischen den Beteiligten weiter präzisieren. Die Stadtverwaltung, geleitet von Abteilungsleiterin Lorena Boy, steht unter Zeitdruck und vor komplexen Aufgaben: Dazu zählen Verkehrsumleitungen, die sichere Führung von Radfahrern und Fußgängern sowie die Einbindung von Anwohnern und Unternehmen entlang der Walsroder Straße. Trotz der Herausforderungen zeigen sich die Verantwortlichen zuversichtlich, das Projekt wie geplant umzusetzen.
Die Tunnel-Lösung soll die jahrelangen Verkehrsverzögerungen an einem der meistfrequentierten Bahnübergänge Soltaus beenden. Mit gesicherter Finanzierung und voranschreitender Planung rückt nun die detaillierte Koordination und Vorbereitung der Bauarbeiten in den Fokus. Das Treffen im Januar wird die nächsten Schritte festlegen, um das Vorhaben im Zeitplan zu halten.