TSV Havelse kämpft nach überraschendem Ligaerhalt gegen die Zeit
Margret auch SchlauchinTSV Havelse kämpft nach überraschendem Ligaerhalt gegen die Zeit
TSV Havelse bleibt nach dem Abstieg des TSV 1860 München in der 3. Liga – doch die Vorbereitung auf die neue Saison wird zur Zeitjagd. Wichtige Entscheidungen über Personal und Transfers müssen schnell fallen, bevor die Spielzeit am 7. August beginnt.
Drei Wochen lang hatte der Verein die Sommerpause genutzt, um sich auf das Leben in der Regionalliga einzustellen. Doch die starke Rückrunde in der 3. Liga rettete Havelse letztlich vor dem Abstieg. Die unerwartete Rettung wirft die Planung nun über den Haufen – die Zeit zum Umdenken ist knapp.
Auch in der kommenden Saison wird der TSV Havelse seine Heimspiele im Hannoveraner Eilenriedestadion austragen. Das eigene Wilhelm-Langrehr-Stadion erfüllt nicht die Ligavorgaben.
Mit Luis Podolski und Fyn-Luca Ebeling stehen bereits zwei Neuzugänge für die Regionalliga unter Vertrag. Doch um konkurrenzfähig zu bleiben, braucht der Kader dringend Verstärkung. Ungewiss ist zudem die Zukunft von Cheftrainer Samir Ferchichi, dessen Vertrag am 30. Juni ausläuft.
Sport- und Geschäftsführer Florian Riedel steht derweil in Verhandlungen mit Energie Cottbus – ein Wechsel scheint wahrscheinlich. Der Verein bittet um Geduld bei Personal- und Organisationsfragen: Konkrete Pläne für die Saison 2026/27 stünden noch nicht fest.
Die Uhr tickt: Nur mit schnellen Entscheidungen im Transfermarkt und bei der Trainersuche kann Havelse den Klassenerhalt in der neuen Spielzeit schaffen. Die Heimspiele finden erneut im Eilenriedestadion statt, da die eigene Spielstätte den Anforderungen nicht genügt.






