17 March 2026, 18:25

Software-Update legt tausende Apotheken in Deutschland lahm – was Patienten wissen müssen

Plakat mit der Aufschrift "28,2 Millionen Amerikaner warten noch auf Obamacare und bleiben unversichert" mit Logo unten.

Software-Update legt tausende Apotheken in Deutschland lahm – was Patienten wissen müssen

Software-Update löst am 24. Februar 2026 flächendeckende Störungen in deutschen Apotheken aus

Ein Software-Update am 24. Februar 2026 führte in rund 3.000 deutschen Apotheken zu erheblichen Beeinträchtigungen. Betroffen war vor allem die Lesefunktion der elektronischen Gesundheitskarte (eGK), wodurch der Zugang zum E-Rezept-Service für Versicherte mehrerer Krankenkassen blockiert wurde. Neben der AOK und der Barmer meldeten auch Kunden der KKH Probleme – hier jedoch aufgrund eines separaten technischen Ausfalls beim IT-Dienstleister Bitmarck.

Die Störung begann um 11:40 Uhr und dauerte bis 14:00 Uhr an. In dieser Zeit scheiterten Logins in der E-Rezept-App der gematik, und auch der Zugriff auf die elektronische Patientenakte (ePA) über die entsprechende App war unterbrochen. Dennoch konnten Patienten E-Rezepte weiterhin einlösen – entweder über die eGK, ausgedruckte Codes oder die PIN-Verifizierung in der App, ohne dass es hier zu Unterbrechungen kam.

Nicht alle Krankenkassen waren gleichermaßen betroffen: Nur AOK-Versicherte in Hamburg, Hessen, Nordost und Sachsen-Anhalt hatten mit Einschränkungen zu kämpfen. Bei der KKH kam es dagegen lediglich zu einer kurzen 30-minütigen Störung, ausgelöst durch einen Ausfall des Versichertenstammdatenmanagements (VSDM) bei Bitmarck, die jedoch zügig behoben wurde.

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Bis zum Ende des Vorfalls waren die Probleme mit der Gesundheits-ID bei Barmer und AOK behoben. Die Apotheken stellten schrittweise den vollen Zugang zu den E-Rezept-Diensten wieder her, sobald die Systeme wieder normal arbeiteten.

Das Update hatte damit eine dreistündige Störung in tausenden Apotheken ausgelöst, die die Funktionsfähigkeit der eGK und den Zugang zu E-Rezepten für ausgewählte Krankenkassen einschränkte. Zwar blieben die meisten Services über alternative Wege nutzbar, doch der Vorfall zeigte einmal mehr die Abhängigkeit von der digitalen Infrastruktur. Nach der Behebung der technischen Probleme normalisierte sich der Betrieb wieder.

Quelle