02 April 2026, 10:20

Schwerer Zugunfall in Frechen-Königsdorf: Gleisarbeiter lebensgefährlich verletzt

Schwarzes und weißes Bild einer Zugentgleisung mit Trömmern auf den Schienen, einem Fahrzeug im Vordergrund und einer Gruppe von Menschen in der Nähe, mit einer überbrückung, Strommästen und Drähten im Hintergrund.

Schwerer Zugunfall in Frechen-Königsdorf: Gleisarbeiter lebensgefährlich verletzt

Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf

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Ein 21-jähriger Gleisarbeiter wurde am frühen Donnerstagmorgen am Bahnhof Frechen-Königsdorf von einem Zug erfasst und schwer verletzt. Der Unfall löste erhebliche Verspätungen aus: Sieben Züge waren betroffen, die Linie RE 9 musste für zwei Stunden komplett gesperrt werden.

Das Unglück ereignete sich in den frühen Morgenstunden, als sich der Mann in einem gefährlichen Bereich des Bahnhofs Königsdorf aufhielt. Ein Regionalexpress auf der Strecke von Köln traf ihn mit voller Wucht und verursachte schwere Verletzungen. Rettungskräfte versorgten den Verunglückten vor Ort und brachten ihn anschließend unter Notfallbedingungen ins Krankenhaus.

Durch den Zusammenstoß wurde die RE-9-Strecke für etwa zwei Stunden vollständig gesperrt. In der Folge kam es bei sieben Zügen zu Verspätungen von insgesamt rund 90 Minuten. Die Ermittlungsbehörden haben die Ursachenklärung aufgenommen, um zu klären, wie der Arbeiter in die Zugbahn geraten konnte.

Laut Angaben gab es zwischen April 2024 und April 2026 auf den Regionalexpress-Strecken in Deutschland keine vergleichbaren Vorfälle. Der letzte schwere Unfall an einem ähnlichen Bahnhof ereignete sich 1965 in Lampertheim, während aktuelle Störungen im Jahr 2025 auf Hochgeschwindigkeits-Testfahrten – und nicht auf Kollisionen – zurückgingen.

Der verletzte Arbeiter befindet sich weiterhin in Krankenhausbehandlung. Die RE-9-Linie wurde inzwischen wieder freigegeben, doch hielten sich die Verspätungen noch einige Zeit nach dem Vorfall. Die Ermittler arbeiten weiterhin an der Aufklärung der genauen Unfallursache.

Quelle