10 May 2026, 20:18

"Saturday Night Live U.K." startet mit Farage-Satire und Zeitreise-Politik

Plakat eines lachenden Menschen mit wilden Haaren, breitem Grinsen und weit aufgerissenen Augen vor einem hellgelben Hintergrund, mit der Aufschrift "McFadden's Row of Flats: The Comedy That Has Made Many Millions Laugh."

"Saturday Night Live U.K." startet mit Farage-Satire und Zeitreise-Politik

Premiere von Saturday Night Live U.K. startet mit politischer Satire

Die erste Ausgabe von Saturday Night Live U.K. begann mit einem frechen politischen Sketch. In einer fiktiven Szene aus dem Jahr 1946 wurde Nigel Farage als britischer Premierminister inszeniert, mit Kemi Badenoch als seiner Stellvertreterin. Die Handlung spielte in der Downing Street und verband scharfe Satire mit einer überzeichneten Version der britischen Politik.

Der Sketch startete mit Al Nash in der Rolle von Winston Churchill, der den Weg für den Show-Auftakt ebnete. Kurz darauf betrat Peter Serafinowicz als Farage die Bühne – nicht George Fouracres, der stattdessen Keir Starmer spielte. An seiner Seite verkörperte Ayoade Bamgboye Badenoch; gemeinsam bereiteten sie sich auf eine „Hetero-Pride-Parade“ vor.

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In der Szene trafen Starmer und Angela Rayner – dargestellt von Fouracres und Celeste Dring – per Zeitmaschine aus der Vergangenheit ein. Sie beobachteten Farages Amtszeit und tauschten sich über die Parteiführung aus. Die Dialoge nahmen eine scharfe Wendung, als Farage und Badenoch umstrittene Pläne diskutierten, darunter Massenabschiebungen, Bevölkerungsreduzierung und ein Waffenstillstandsabkommen mit einer Figur namens „König Trump“.

Der Sketch erschien vor dem Hintergrund realer politischer Verschiebungen: Farages Partei Reform UK hatte kürzlich bei Kommunalwahlen Zugewinne verzeichnet. Die Satire griff aktuelle Spannungen auf und überzeichnete die politischen Gräben mit humorvollen Mitteln.

Der Eröffnungsbeitrag setzte einen provokanten Ton für Saturday Night Live U.K. Farages fiktive Regierungszeit und die zeitreisenden Labour-Politiker boten eine Mischung aus Komik und gesellschaftlichem Kommentar. Die Premiere zeigte, wie politische Satire weiterhin Realität spiegelt – und dabei bewusst verzerrt.

Quelle