27 June 2026, 16:18

Salzgitter startet Millionen-Sanierung der Ostsiedlung mit barrierefreien Wohnungen und Aufzügen

Im Osten der Siedlung in Salzgitter-Bad werden 38 Gebäude renoviert

Salzgitter startet Millionen-Sanierung der Ostsiedlung mit barrierefreien Wohnungen und Aufzügen

In Salzgitter-Bad hat ein großes Sanierungsprojekt im Stadtteil Ostsiedlung begonnen. Die am 17. Juni 2023 gestartete Initiative zielt darauf ab, 38 Wohngebäude mit 146 Wohnungen in der Rheinstraße und Engeroder Straße zu modernisieren. Die Stadt bezeichnet das Vorhaben als Leuchtturmprojekt zur Aufwertung des Viertels.

Die Stadt Salzgitter hatte die Gebäude 2021 für 4,7 Millionen Euro erworben – finanziert durch Landesstrukturhilfen. Die Gesamtkosten für die Sanierung belaufen sich nun auf 15,4 Millionen Euro, wobei für das Gesamtprojekt zusätzliche Landesmittel in Höhe von über 50 Millionen Euro bereitstehen. Davon stammen 12,2 Millionen Euro aus Landes- und Bundesfördermitteln.

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Die Arbeiten umfassen Fassadensanierungen, neue Fenster sowie die Neugestaltung der Außenanlagen. In einigen Gebäuden stehen zudem Innenmodernisierungen an. Zwei Häuser werden barrierefrei umgebaut, erhalten Aufzüge und fast alle Wohnungen bekommen Balkone.

Oberbürgermeister Frank Klingebiel betonte, dass es darum gehe, die Ostsiedlung wieder zu einem attraktiven Wohnort zu machen. Auch Straßenverbesserungen sind Teil des Plans. Die Fertigstellung des gesamten Projekts ist für Mitte 2028 vorgesehen.

Das Vorhaben markiert einen wichtigen Schritt in der Aufwertung des Stadtteils. Die Stadt, die sowohl als Fördermittelgeber als auch als Eigentümerin agiert, will alle Modernisierungsmaßnahmen bis 2028 abschließen. Die Sanierungen sollen die Barrierefreiheit, das Erscheinungsbild und die Wohnqualität für die Bewohner deutlich verbessern.

Quelle