Sachsens Wälder kämpfen gegen Extremwetter und Schädlinge – Minister fordert Sofortmaßnahmen
Margret auch SchlauchinWaldminister: Gesunde Wälder sichern Jobs und Klimaschutz - Sachsens Wälder kämpfen gegen Extremwetter und Schädlinge – Minister fordert Sofortmaßnahmen
Sachsens Wälder stehen vor wachsenden Bedrohungen durch Extremwetter und Schädlinge
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat Forstminister Georg-Ludwig von Breitenbuch zu dringendem Handeln aufgerufen, um die Wälder zu restaurieren und ihre Artenvielfalt zu erhöhen. Das Vorhaben soll nicht nur die Produktivität steigern, sondern auch Arbeitsplätze und lokale Wirtschaftskreisläufe in der gesamten Region stärken.
Der Internationale Tag des Waldes 2023, der unter dem Motto "Wälder und Wirtschaft" stand, hat die wirtschaftliche und ökologische Bedeutung gesunder Waldökosysteme in den Fokus gerückt. In Sachsen liefern sie Rohstoffe, sauberes Wasser und Erholungsräume für den Tourismus – und schützen gleichzeitig vor Hochwasser und den Folgen des Klimawandels.
Die Wälder Sachsens sind ein zentraler Wirtschaftsfaktor: Sie sichern Arbeitsplätze, bieten Freizeitmöglichkeiten und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz. Allein der Staatsbetrieb Sachsenforst beschäftigt 1.400 Menschen direkt, während die Forst- und Holzwirtschaft bundesweit Hunderttausende Jobs unterstützt. Zwar liegen für Sachsen keine genauen Zahlen vor, doch die Branche sichert in ländlichen Regionen Einkommen – durch Holzverarbeitung, Tourismus und Outdoor-Aktivitäten.
Dürreperioden, Stürme und Insektenplagen haben viele Waldgebiete geschwächt und ihre Fähigkeit beeinträchtigt, Wasser zu speichern und Erosion standzuhalten. Gut bewirtschaftete Wälder hingegen senken die Kosten für die Trinkwasseraufbereitung und verringern das Hochwasserrisiko. Durch die Stärkung der ökologischen Widerstandsfähigkeit hoffen die Verantwortlichen, langfristige Finanzmittel für Aufforstung und Pflege zu sichern.
Vielfältige Landschaften ziehen zudem Besucher an und beleben die regionale Wirtschaft. Wandern, Radfahren und Naturtourismus sind auf intakte Wälder angewiesen und generieren zusätzliche Einnahmequellen. Eine nachhaltige Forstwirtschaft sichert diese Vorteile – und schützt gleichzeitig Arbeitsplätze in verwandten Branchen wie der Holzverarbeitung oder der Gastronomie.
Der Einsatz für artenreiche und widerstandsfähige Wälder in Sachsen steht im Einklang mit übergeordneten wirtschaftlichen und ökologischen Zielen. Stabile Waldökosysteme tragen zum Schutz der Wasservorräte bei, mindern Katastrophenrisiken und fördern den Tourismus. Bei richtiger Bewirtschaftung können sie auch in Zukunft Arbeitsplätze, Rohstoffe und Klimaschutzleistungen bereitstellen.






