RegioBus-Netz bleibt 2025 vollständig erhalten – Sparpläne gestoppt
Margret auch SchlauchinRegioBus-Netz bleibt 2025 vollständig erhalten – Sparpläne gestoppt
Der Regionalverband hat bestätigt, dass alle 35 RegioBus-Linien auch im kommenden Jahr weiter betrieben werden. Damit wird eine frühere Planung revidiert, die im Rahmen von Sparmaßnahmen eine Reduzierung des Angebots vorsah. Die Busverbindungen verbinden regionale Zentren, mittelgroße Städte und lokale Gemeinden – insbesondere dort, wo keine Schienenanbindung besteht.
Aktuell wird der RegioBus-Verkehr über ein Umlagesystem finanziert, wobei die Kreise und Städte den Großteil der Kosten tragen. Anders als bei lokalen Buslinien überschreiten die RegioBus-Strecken oft Kreisgrenzen und werden nicht nach Einzelkreisen abgerechnet.
Das Netz kostet jährlich rund 116 Millionen Euro und umfasst 35 Linien mit etwa 1.500 Fahrten an Werktagen. Ab 2027 tritt ein neues, einheitliches Finanzierungsmodell in Kraft, bei dem Defizite gemeinsam von der Regionalverwaltung, den Kreisen und Städten getragen werden.
Der Regionalverband wird die Leistungen regelmäßig überprüfen. Im Rahmen dieser Bewertungen können auch Anpassungen der Linienführungen vorgenommen werden. Die Ausgleichszahlungen über die Umlage werden künftig transparent im Regionalhaushalt ausgewiesen.
Die Entscheidung sichert den Erhalt aller RegioBus-Linien für das nächste Jahr. Ab 2027 soll das neue Finanzierungsmodell für eine gerechtere Kostenverteilung sorgen. Ziel ist es, die Verkehrsanbindung in der gesamten Region aufrechtzuerhalten und gleichzeitig für mehr finanzielle Klarheit zu sorgen.






