RAPK entschuldigt sich für Chaos bei der Maidemo in Kreuzberg
Berliner Rap-Trio RAPK entschuldigt sich für Verzögerungen beim revolutionären Maidemonstration
Die Berliner Rap-Gruppe RAPK hat sich für die Verzögerungen bei der diesjährigen Revolutionären Maifeier in Kreuzberg entschuldigt. Ihr jährliches Solidaritätskonzert kollidierte mit der Demonstration und führte zu Behinderungen. Bekannt dafür, lokales Leben mit politischen Themen zu verbinden, kündigte das Trio nun Änderungen für künftige Veranstaltungen an.
RAPK – bestehend aus Victor, Tariq und Gustav – veranstaltet seit dem Ende der Myfest-Tradition jedes Jahr am 1. Mai ein Konzert in ihrem Kiez. Ihre Musik setzt sich mit Themen wie Drogensucht, Rassismus durch Polizeikontrollen und Gentrifizierung auseinander und soll politische Botschaften zugänglicher machen. In diesem Jahr überschneidet sich ihr Auftritt jedoch mit der Marschroute der Demonstration, was zu Verzögerungen führte.
Während des Konzerts versuchte die Gruppe, die Situation zu entschärfen. Über Durchsagen und Instagram-Posts riefen sie das Publikum auf, Platz für die Demonstrant:innen zu machen. Trotz dieser Bemühungen hielten die Verzögerungen an, was das Trio zum Umdenken veranlasste.
Die Band bedauert die Störungen und versprach, künftig ihre Konzerte räumlich von der Demonstration zu trennen. Zwar bleiben sie überzeugt, dass Musik und Protest sich gegenseitig inspirieren sollten, doch räumen sie ein, dass eine bessere Abstimmung nötig ist.
Die Entschuldigung von RAPK folgt auf ein Jahr wachsender Aufmerksamkeit für ihre politisch aufgeladenen Texte und ihr Engagement im Stadtteil. Für den nächsten 1. Mai wollen sie ihre Pläne anpassen, um ähnliche Konflikte zu vermeiden. Ihr Bekenntnis zur aktivistischen Kultur Kreuzbergs bleibt bestehen – allerdings mit einer klareren Trennung zwischen Auftritt und Protest.






