Preisschock droht: Warum Verbraucher bald mehr für Alltagsgüter zahlen müssen
Elsa JunckPreisschock droht: Warum Verbraucher bald mehr für Alltagsgüter zahlen müssen
Preisdruck in Deutschland steigt stark an, da Unternehmen höhere Kosten an Kunden weitergeben
Der aktuelle Ifo-Preisindikator ist im März sprunghaft auf 25,3 Punkte gestiegen – nach 20,3 Punkten im Februar. Experten warnen, dass die explodierenden Energiekosten bald auch die Preise für Alltagsgüter und Dienstleistungen weiter in die Höhe treiben werden.
Hinter dem Anstieg der Preiserwartungen stehen vor allem die drastisch gestiegenen Kosten für Rohöl, Gas und Strom. Besonders stark betroffen ist die Industrie: Hier kletterte der Indikator von 13 auf 20 Punkte. Auch im Bausektor stiegen die Erwartungen deutlich – von 10 auf 20,2 Punkte.
Ebenso erhöhten konsumnahe Dienstleister ihre Preisprognosen spürbar, von 25,1 auf 31,6 Punkte. Im Bereich der Unternehmensdienstleistungen, einschließlich des Großhandels, planen Firmen nun häufigere Preiserhöhungen; der Indikator stieg hier von 24,7 auf 27 Punkte.
Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen, bestätigte, dass die inflationären Tendenzen erneut an Fahrt gewinnen. Unternehmen aus verschiedenen Branchen geben ihre gestiegenen Kosten zunehmend an die Kunden weiter – ein klares Signal für breiter angelegte Preisanstiege in naher Zukunft.
Die jüngsten Daten deuten darauf hin, dass die Inflation in den kommenden Monaten weiter steigen wird. Haupttreiber bleiben die hohen Energiekosten, die Unternehmen zwingen, die Preise für Waren und Dienstleistungen anzupassen. Sowohl Verbraucher als auch die Wirtschaft werden die Folgen dieser Entwicklung deutlich zu spüren bekommen.






