21 March 2026, 14:20

Porsche kehrt zu Verbrennern zurück – nach 91-Prozent-Gewinneinbruch 2025

Schwarzer Porsche 911 Carrera 4S fährt neben einem Gewässer mit Laternen, Booten, Gebäuden, Bäumen, einem Hügel und einer bewölkten Himmel im Hintergrund.

Porsche kehrt zu Verbrennern zurück – nach 91-Prozent-Gewinneinbruch 2025

Porsche lenkt seinen Fokus zurück auf Verbrennungsmotoren, nachdem die Gewinne drastisch eingebrochen sind. Der Luxusautohersteller verzeichnete 2025 einen Nettoertragseinbruch von 91,4 Prozent – vor allem wegen seines ambitionierten Vorstoßes in den Elektrofahrzeugmarkt. Viele Sportwagenkäufer bevorzugen weiterhin klassische Antriebe, was das Unternehmen nun zum Umdenken zwingt.

Die Finanzzahlen für 2025 offenbarten einen nahezu vollständigen Profiteinbruch. Porsches Nettoergebnis nach Steuern sank auf nur noch 310 Millionen Euro – ein dramatischer Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren. Das Unternehmen schrieb kaum noch Gewinne, da Milliardeninvestitionen in die Verlängerung der Verbrennerproduktion die Erträge auffraßen.

Die Absatzzahlen in China schwächelten, während höhere Zölle in den USA zusätzlichen Druck ausübten. Zudem hatte Porsche die Geschwindigkeit unterschätzt, mit der Käufer auf Elektroautos umsteigen würden. Infolgedessen rechnet die Marke nun für 2026 mit einem weiteren Umsatzrückgang, prognostiziert aber eine Rückkehr zu einer Rendite von über fünf Prozent.

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Die Entscheidung, die Produktion von Verbrennern zu verlängern, kam teuer zu stehen. Hohe Investitionen in klassische Antriebstechnik statt in die Elektrifizierung belasteten die Finanzen zusätzlich. Trotz des Rückschlags zeigt sich Porsche zuversichtlich, mit der angepassten Strategie auf dem richtigen Weg zu sein.

Der drastische Gewinnrückgang bei Porsche unterstreicht die Risiken einer Überschätzung der Nachfrage nach Elektrofahrzeugen. Das Unternehmen gleicht sein Portfolio nun mit mehr Verbrennern und Plug-in-Hybridmodellen aus. Analysten werden genau beobachten, ob dieser Kurswechsel die Verkäufe stabilisiert und die Profitabilität 2026 wiederherstellt.

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