02 April 2026, 20:18

Polizei startet Großrazzia gegen illegales Autotuning und gefährliche Rennfahrten an Karfreitag 2026

Polizeiauto fährt auf einer Straße neben einer Menschenmenge, mit einer Fahne auf der linken Seite, Geländern mit Fahnen dahinter, Bäumen, einer Brücke, einer Fahne auf einem Mast und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Polizei startet Großrazzia gegen illegales Autotuning und gefährliche Rennfahrten an Karfreitag 2026

Polizei in Baden-Württemberg bereitet Großrazzia gegen illegales Autotuning und gefährliche Rennfahrten über das Osterwochenende vor

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An Karfreitag, dem 3. April 2026, startet die Polizei in Baden-Württemberg eine großangelegte Kontrollaktion gegen illegales Autotuning und riskante Showfahrten. Im Fokus stehen dabei die sogenannten Autoposer – eine Szene, die durch Straßenrennen, gefährliche Umbauten und rücksichtsloses Fahrverhalten immer wieder für tödliche Unfälle sorgt. Die Behörden wollen mit verschärften Kontrollen gegensteuern.

Die aktuelle Kampagne ist bereits die fünfte ihrer Art in Baden-Württemberg im Rahmen einer bundesweiten Initiative gegen illegale Fahrzeugmodifikationen. Mit Ausnahme des Saarlands beteiligen sich mittlerweile 15 der 16 Bundesländer an den jährlichen Karfreitags-Aktionen. Bei früheren Einsätzen wurden wiederholt Hunderte von Verstößen aufgedeckt – von nicht genehmigten Umbauten bis hin zu lebensgefährlichem Fahrverhalten.

Allein im vergangenen Jahr kontrollierten Beamte während ähnlicher Maßnahmen über 19.000 Fahrzeuge, registrierten Tausende Verstöße und zogen mehr als 1.400 Autos aus dem Verkehr. Diesmal richten sich die Streifen besonders auf bekannte Treffpunkte von Tuning-Fans und Rennfahrern.

Die Polizei kündigte eine Null-Toleranz-Strategie an. Hintergrund sind mehrere tödliche Unfälle in Verbindung mit illegalen Rennen, die Forderungen nach härteren Konsequenzen laut werden ließen. Die Behörden haben angekündigt, die Kontrollen und Strafen weiter zu verschärfen.

Die Aktion erstreckt sich über das gesamte Landesgebiet, wobei sich die Beamten auf besonders gefährdete Gebiete konzentrieren. Erfahrungsgemäß fördern solche Kontrollen regelmäßig schwere Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung zutage. Die diesjährige Offensive ist Teil einer bundesweiten Strategie, um die Risiken durch illegale Fahrzeugumbauten und rücksichtsloses Fahren einzudämmen.

Quelle