Piers Morgan warnt vor Deepfakes: Selbst seine Mutter erkennt den Betrug nicht mehr
Margret auch SchlauchinPiers Morgan warnt vor Deepfakes: Selbst seine Mutter erkennt den Betrug nicht mehr
Deepfake-Videos von Piers Morgan sind mittlerweile so täuschend echt, dass selbst seine eigene Mutter den Unterschied nicht mehr erkennt. Der Moderator hat nun Bedenken geäußert, dass auf Social Media KI-generierte Clips kursieren, die seine Stimme und sein Aussehen perfekt imitieren. Gleichzeitig kritisierte er die SXSW London dafür, nicht Stellung genommen zu haben, nachdem der politische Kommentator Cenk Uygur die Einreise nach Großbritannien verweigert worden war.
Morgan berichtete kürzlich, dass seine Mutter ein Deepfake-Video von ihm nicht von der echten Aufnahme unterscheiden konnte. Er warnte, dass KI-erzeugte Inhalte – insbesondere auf Plattformen wie TikTok – immer schwerer zu erkennen seien. Sowohl er als auch die Sängerin Katherine Jenkins rieten zur Vorsicht beim Vertrauen in Online-Videos, da manipulierte Clips sich rasend schnell verbreiten.
Gefälschte Ausschnitte, die angeblich aus Morgans Sendung Uncensored stammen, tauchten bereits in sozialen Netzwerken auf. Zwar räumte er ein, dass KI ihn irgendwann in Debatten übertreffen könnte, derzeit sei er jedoch überzeugt, überzeugender zu sein als maschinell generierte Versionen seiner selbst.
Unabhängig davon kritisierte Morgan die SXSW London für ihr Schweigen, nachdem der YouTube-Kommentator Cenk Uygur und sein Neffe Hasan Piker die Einreise nach Großbritannien verweigert worden war. Das Innenministerium begründete dies damit, ihr Besuch sei „nicht im öffentlichen Interesse“. Die SXSW London erklärte, Einreiseentscheidungen lägen in der Verantwortung der Regierung, nicht des Festivals. Die Veranstalter betonten jedoch ihr Bekenntnis zum offenen Dialog und bestätigten, Morgans Recht auf freie Meinungsäußerung zu unterstützen – selbst wenn sich seine Kritik gegen das Festival selbst richte.
Der Aufstieg der Deepfake-Technologie bringt Persönlichkeiten wie Morgan und Jenkins dazu, die Glaubwürdigkeit von Online-Inhalten infrage zu stellen. Gleichzeitig hat die britische Entscheidung, Uygur und Piker die Einreise zu verwehren, eine Debatte über Meinungsfreiheit und die Rolle von Veranstaltern ausgelöst. Die SXSW London bleibt derweil dabei, vielfältige Diskussionen zu fördern – während sie Immigrationsfragen den Behörden überlässt.






