02 April 2026, 14:19

Pharma-Verwaltungen kämpfen 2026 mit Medikamentenknappheit und Preisanpassungen

Plakat mit fettem weißen Text auf blauem Hintergrund, der "Ab nächster Woche mehr kostenlose Covid-Tests auf CovidTests.gov bestellen" auffordert

Pharma-Verwaltungen kämpfen 2026 mit Medikamentenknappheit und Preisanpassungen

Der Jahresbeginn 2026 bringt neue Herausforderungen für die Pharma-Verwaltungen in ganz Deutschland mit sich. Mit fast 550 Medikamenten, die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) als nicht verfügbar gelistet sind, müssen die Teams schnell handeln, um die Versorgung zu sichern und Preisanpassungen vorzunehmen. Präzise Planung wird entscheidend sein, um Engpässe, Vertragsfristen und die bevorstehenden Preisänderungen zu bewältigen.

Der Januar ist eine kritische Phase, um saisonale Prioritäten zu setzen und Lagerbestände zu überprüfen. Viele im Dezember abgeschlossene Lieferverträge sehen Auslieferungen im ersten Quartal vor – die Lager müssen daher rechtzeitig bereit sein, um die Ware anzunehmen und einzulagern. Gleichzeitig prüfen die Verwaltungen ihre Bestände, um noch vorhandene Medikamente zu älteren Preisen zu identifizieren, bevor die weiteren Anpassungen 2026 greifen.

Eine enge Zusammenarbeit mit den Außendienstteams ist unerlässlich, um mögliche Rationierungen zu steuern. Rohstoffknappheit oder logistische Verzögerungen könnten die Lieferketten stören – wer sich frühzeitig Prioritätskontingente sichert, kann Versorgungslücken vermeiden. Zudem dient eine vorausschauende Lagerplanung dazu, die Auswirkungen der erwarteten Preiserhöhungen abzufedern und stabile Lieferketten für das kommende Jahr zu gewährleisten.

Neben den akuten Engpässen häufen sich auch administrative Aufgaben. Aktualisierte Preisvereinbarungen und Rückgaberegelungen der Lieferanten müssen für den schnellen Zugriff aufbereitet werden. Zudem stehen die Bestellungen für die Grippeimpfstoffe der nächsten Saison an – die Bestellformulare für Arztpraxen sind bis Ende Januar fällig.

Die ersten Wochen des Jahres 2026 erfordern eine präzise Abstimmung zwischen Verwaltungen, Lieferanten und Vertrieb. Angesichts hunderter nicht verfügbarer Medikamente und drohender Preisänderungen werden genaue Bestandsprüfungen und frühzeitige Bestellungen über die Versorgungssicherheit entscheiden. Wie gut diese Aufgaben gemeistert werden, prägt den weiteren Geschäftsverlauf des Jahres.

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