26 January 2026, 21:08

Patrick Seegers bleibt mit 95 Prozent an der Spitze der DPolG Niedersachsen

Eine Gruppe von Polizisten in Uniform steht vor einer Menge von Menschen in schwarzen Uniformen und Masken, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund, während einer Demonstration in einer Stadt.

Patrick Seegers bleibt mit 95 Prozent an der Spitze der DPolG Niedersachsen

Patrick Seegers wurde als Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) in Niedersachsen wiedergewählt. Bei der jüngsten Delegiertenversammlung erhielt er über 95 Prozent der Stimmen. In seiner Dankesrede betonte er den Wert der Teamarbeit und würdigte die Verdienste der ausscheidenden Vorstandsmitglieder.

Die Konferenz brachte Delegierte zusammen, um über zentrale Herausforderungen der Polizei zu diskutieren. Themenschwerpunkte waren Arbeitsbedingungen, steigende Arbeitsbelastung sowie die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, die den Berufsalltag der Beamtinnen und Beamten prägen. Diese Debatten standen im Mittelpunkt der Veranstaltungen.

Seegers wird künftig einen neu formierten Landesvorstand führen. Zu seinen Stellvertretern gehören Lars Hitzemann, Dominik Stecher, Jaqueline Emmermann und Christian-Tobias Gerlach. Ihre Ernennung folgt auf den Abschied von Dirk Hallmann und Dennis Maschmeier, deren Engagement gewürdigt wurde. Am Dienstag, dem 27. Januar 2026, fand eine Podiumsdiskussion unter dem Titel 'Generationen in der Polizei: Vertrauen, Verantwortung, Vision' statt. Teilnehmende waren Polizeihauptmeisterin Anna Schmidt, Polizeidirektor Markus Lehmann sowie die Jugendaktivistin Lena Müller, neben Belit Onay und Karoline Czychon. Im Abendprogramm hielt Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens eine Ansprache.

Die Konferenz endete mit einem neuen Führungsteam und wegweisenden Diskussionen über die Zukunft der Polizei. Seegers' deutliche Wiederwahl unterstreicht die breite Unterstützung für seinen Kurs. Die Veranstaltungen boten zudem eine Plattform für den Austausch zwischen Polizeikräften, Aktivistinnen und Aktivisten sowie politischen Vertreterinnen und Vertretern.