Panter-Preis 2026 ehrt mutige Medienmacher mit basisdemokratischem Journalismus
Maximilian SchönlandPanter-Preis 2026 ehrt mutige Medienmacher mit basisdemokratischem Journalismus
Der Panter-Preis 2026 feiert basisdemokratische Medien unter dem Motto Unabhängig. Kritisch. Widerstandsfähig. Die Auszeichnung würdigt kleine, gemeindegetragene Journalismusprojekte in ganz Deutschland. Die Preisträger werden im Rahmen der Hamburger Woche der Pressefreiheit im kommenden Herbst bekannt gegeben.
Der Preis ehrt Initiativen, die etablierte Mediennormen herausfordern. Zu den Nominierten gehört etwa der lichtblick, Deutschlands einzige unabhängige Gefangenenzeitung, die seit 1968 erscheint. Ein weiterer Anwärter ist UnAufgefordert, die Studentenzeitung der Berliner Humboldt-Universität, die seit dem 17. November 1989 veröffentlicht wird.
Weitere final platzierte Projekte sind Radio CORAX, ein basisdemokratischer Sender aus Halle, der seit dem 1. Juli 2000 auf Sendung ist. Radio Connection, ein mobiles Studio in Berlin-Marzahn, produziert wöchentliche mehrsprachige Sendungen. Währenddessen verteilt RUMS in Münster einen mehrwöchentlich erscheinenden E-Mail-Newsletter, und der Berndt Media Verlag gibt kostenlose Monatsmagazine zu regionaler Kultur im Rhein- und Ruhrgebiet heraus.
Die öffentliche Abstimmung für den Publikumspreis beginnt am 8. Juni 2026 und endet am 27. Juni. Die Preisverleihung findet am 14. Oktober um 18 Uhr im Museum der Arbeit in Hamburg statt.
Der Panter-Preis lenkt weiterhin die Aufmerksamkeit auf Medienprojekte, die unabhängig von kommerziellen oder staatlichen Einflüssen arbeiten. Das diesjährige Motto betont die Bedeutung von Widerstandsfähigkeit im unabhängigen Journalismus. Die Gewinner reihen sich ein in die Tradition basisdemokratischer Medien, die die öffentliche Debatte im Land prägen.






