Osnabrücks Sanierungsprogramm startet mit neuen Zuschüssen für nachhaltige Heizlösungen durch
Margret auch SchlauchinOsnabrücks Sanierungsprogramm startet mit neuen Zuschüssen für nachhaltige Heizlösungen durch
Osnabrücks kommunales Förderprogramm "Osnabrück saniert" startet mit überarbeitetem Rahmen neu durch
Das aktualisierte Programm sieht nun neue Zuschüsse für nachhaltige Heizlösungen vor, behält aber die bestehende Förderung für Photovoltaikanlagen und Dämmmaßnahmen bei. Bürger:innen und Nachbarschaftsinitiativen können weiterhin Anträge in allen Kategorien stellen.
Die im Juli 2025 eingeführte Neuauflage erweitert die Fördermöglichkeiten für klimafreundliche Heizsysteme. Neu dabei sind Zuschüsse für Wärmebedarfsberechnungen bei Neuanlagen sowie Effizienzsteigerungen älterer Systeme durch hydraulischen Abgleich. Nachbarschaften, die gemeinsame Heizlösungen prüfen, erhalten zudem Förderung für Fachberatungen und Moderation von Informationsveranstaltungen.
Im Bereich Geothermie wird die erste Erkundungsbohrung bezuschusst – allerdings nur dann, wenn sich der Standort als ungeeignet für die Wärmeversorgung erweist. Hier bestehe noch erhebliches ungenutztes Potenzial, heißt es. Interessierte werden ermutigt, sich informell über Fördermöglichkeiten zu erkundigen. Telefonische Beratungen durch das Team Klimaschutz und Umweltplanung bleiben jeden Dienstag und Donnerstag von 14 bis 16 Uhr unter der Nummer +49 541 323-3245 möglich.
Anträge für alle bestehenden Förderungen – etwa für Photovoltaik oder Dämmung – können weiterhin im Rahmen des neuen Programms gestellt werden. Seit dem Relaunch wurden keine weiteren Änderungen bei den Heizungszuschüssen bekannt gegeben.
Das überarbeitete Programm "Osnabrück saniert" bietet nun mehr Wege, um nachhaltige Heizprojekte zu finanzieren. Bürger:innen und Initiativen können Zuschüsse für Fachberatung, Systemmodernisierungen und Erkundungsbohrungen beantragen. Beratungsangebote und informelle Anfragen begleiten Antragstellende weiterhin durch den Prozess.