Osnabrück setzt auf E-Bikes und Lastenräder für klimafreundliche Dienstfahrten
Elsa JunckOsnabrück setzt auf E-Bikes und Lastenräder für klimafreundliche Dienstfahrten
Osnabrück macht stetige Fortschritte bei der ökologischen Umstellung seines kommunalen Fuhrparks. Die Stadt hat den Einsatz von E-Bikes, Lastenrädern und Sicherheitsnachrüstungen für größere Fahrzeuge ausgebaut. Gleichzeitig profitiert sie finanziell von Programmen zur Emissionsreduzierung.
Seit 2018 setzt Osnabrück für Dienstfahrten auf 16 E-Bikes und drei Lastenräder, die in verschiedenen Bereichen wie Friedhofsverwaltung, Straßenreinigung und Feuerwehr genutzt werden. Allein 2022 wurden von den Mitarbeitenden über 1.000 Ausleihen registriert, wobei mehr als 10.500 Kilometer damit zurückgelegt wurden.
Für 2023 plant die Stadt die Anschaffung von zwei weiteren E-Bikes sowie eines Klapprads für Dienstreisen. Die Finanzierung der Räder und der dazugehörigen Abstellanlagen erfolgt durch Landesfördermittel. Diese Maßnahmen sind Teil der umfassenden Strategie Osnabrücks, den Fuhrpark auf Elektromobilität umzustellen und gleichzeitig die notwendige Ladeinfrastruktur auszubauen.
Auch bei größeren Fahrzeugen stand die Sicherheit im Fokus: Seit 2020 wurden 75 Prozent der Fahrzeuge über 3,5 Tonnen mit Abbiegeassistenten nachgerüstet. Diese Systeme sollen tote Winkel minimieren und die Verkehrssicherheit erhöhen.
2022 nahm Osnabrück mit 47 Fahrzeugen am Treibhausgas-Minderungsquoten-Handel (THG-Quoten) teil. Dadurch erzielte die Stadt Einnahmen in Höhe von knapp 22.000 Euro.
Der Ausbau von E-Bikes, Lastenrädern und Sicherheitstechnik unterstreicht das Engagement Osnabrücks für nachhaltige Mobilität. Durch die Teilnahme am THG-Quotenhandel flossen zudem zusätzliche Mittel in den Haushalt. Für 2023 sind weitere Erweiterungen der Fahrradflotte geplant, während die Umstellung schrittweise voranschreitet.






