09 May 2026, 20:18

Osnabrück kämpft mit dreifach mehr Wohngeldanträgen – Wartezeiten explodieren auf zwölf Wochen

Weißer Hintergrund mit zentrierter fetter schwarzer Schrift "NYC Housing Preservation & Development" in einem dünnen schwarzen Rahmen.

Osnabrück kämpft mit dreifach mehr Wohngeldanträgen – Wartezeiten explodieren auf zwölf Wochen

Osnabrück verzeichnet starken Anstieg bei Wohngeldanträgen – Bearbeitungszeiten verlängern sich auf bis zu zwölf Wochen

In der Stadt Osnabrück hat sich die Zahl der Wohngeldanträge in den letzten Monaten fast verdreifacht. Um den Ansturm zu bewältigen, haben die Behörden das Personal aufgestockt und die Antragsverfahren vereinfacht. Dennoch müssen sich Antragsteller nun auf Wartezeiten von bis zu zwölf Wochen statt wie bisher einem Monat einstellen.

Das Wohngeldamt hat bereits fünf neue feste Stellen geschaffen, um die Nachfrage zu bedienen. Neun weitere Positionen wurden im Stellenplan für 2023 beantragt. Die Einarbeitung neuer Mitarbeiter könnte die Bearbeitungsdauer jedoch zusätzlich verlängern.

Antragsteller werden aufgefordert, alle erforderlichen Unterlagen zeitnah einzureichen, um Verzögerungen zu vermeiden. Die Anträge können über das Serviceportal der Stadt, per E-Mail, postalisch oder persönlich eingereicht werden. Ein Wohngeldrechner unter service.osnabrueck.de/wohngeldrechner hilft Bürgern, ihre Anspruchsberechtigung zu prüfen.

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Bestehende Empfänger erhalten ab Januar automatisch erhöhte Leistungen – ein neuer Antrag für die Anpassung ist nicht erforderlich.

Die Personalaufstockung und die erweiterten Einreichungsmöglichkeiten sollen die wachsende Arbeitsbelastung bewältigen. Dennoch werden sich durch Schulungsbedarf und die hohe Anzahl an Anträgen weiterhin Verzögerungen ergeben. Die Bürger werden daher aufgefordert, den Online-Rechner zu nutzen und vollständige Unterlagen einzureichen, um Wartezeiten so gering wie möglich zu halten.

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