16 April 2026, 08:19

Oberasbach erhöht Grundsteuer B – warum Hausbesitzer jetzt mehr zahlen müssen

Eine belebte Stadtstraße mit Fußgängern, Gebäuden, Marktständen, einem Baum, einem Schild, einer Eisenbahnschiene und einem bewölkten Himmel.

Oberasbach erhöht Grundsteuer B – warum Hausbesitzer jetzt mehr zahlen müssen

Oberasbach hat den Hebesatz der Grundsteuer B auf 690 Punkte angehoben, um seine Finanzen zu stabilisieren. Die Entscheidung folgt auf monatelange Haushaltsdebatten und gescheiterte Versuche, die laufenden Kosten der Stadt ohne externe Hilfe auszugleichen. Grundstückseigentümer müssen nun höhere Steuern auf bebaute und bebaubare Flächen zahlen, während landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Flächen weiterhin befreit bleiben.

Die Beratungen zum Haushalt 2026 begannen bereits im Dezember 2025, wobei die hitzigen Verhandlungen bis Anfang 2026 andauerten. Ende Februar war der Entwurf weitgehend finalisiert, doch es wurden weitere Kürzungen notwendig. Mitte März wurden schließlich die Pläne zur Sanierung der Jahnhalle gestrichen, um die Ausgaben zu senken.

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Der Stadtrat warnte, dass eine weitere Verzögerung des Haushalts schwerwiegende Folgen hätte. Wichtige Projekte wie der Ausbau der Pestalozzi-Schule drohten, ihre Fristen zu verpassen, wenn nicht gehandelt würde. Da Oberasbach die Förderkriterien Münchens nicht erfüllte, stand kein Landesrettungsschirm zur Verfügung – die Stadt musste sich auf eigene Rücklagen und Investitionskredite stützen.

Über 20 Beobachter, darunter neu gewählte Amtsträger, nahmen an der abschließenden Sitzung teil. Die beschlossene Steuererhöhung betrifft alle erschlossenen und bebaubaren Grundstücke, während Agrar- und Forstflächen unberührt bleiben. Die Maßnahme ist Teil eines umfassenderen Plans, um Bauprojekte vor dem Stillstand zu bewahren und die finanzielle Grundlage der Stadt zu sichern.

Der neue Steuersatz tritt mit dem Haushalt 2026 in Kraft. Ohne ihn hätte Oberasbach Mühe gehabt, essenzielle Dienstleistungen und Infrastruktur zu finanzieren. Die Entscheidung des Rates stellt sicher, dass dringende Vorhaben wie Schulausbauten nun wie geplant vorankommen können.

Quelle