Niedersachsen setzt KI-Übersetzer für schnellere Justizverfahren ein
Margret auch SchlauchinNiedersachsen setzt KI-Übersetzer für schnellere Justizverfahren ein
In Niedersachsen wurde ein neues, KI-gestütztes Übersetzungswerkzeug für das Justizsystem eingeführt. Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative des Justizministeriums und des Finanzministeriums. Behördenvertreter versichern, dass es Verfahren mit internationalen Bezügen beschleunigen und gleichzeitig Kosten senken werde.
Ursprünglich wurde das Tool für die Steuerverwaltung entwickelt und basiert auf einem bestehenden KI-System namens InDA (Intelligente Datenanalyse in internationalen Steuerprüfungen). Nun wurde es für den juristischen Einsatz angepasst. Das Justizministerium hat die umfassenden Rechte erworben, das System nach Bedarf zu modifizieren, zu verbreiten und einzusetzen.
Ziel ist es, eine rechtssichere Plattform zu schaffen, die nach dem „Einer für alle“-Prinzip allen Gerichten in Deutschland zur Verfügung steht. Die Behörden gehen davon aus, dass damit Abläufe in Fällen mit grenzüberschreitenden Aspekten vereinfacht werden. Sobald das System vollständig implementiert ist, sollen Zeit- und Ressourceneinsparungen folgen.
Das neue Werkzeug wird bundesweit an Justizbehörden ausgerollt. Seine Einführung ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen den Finanz- und Rechtsabteilungen Niedersachsens. Das System soll die Effizienz bei der Bearbeitung internationaler Rechtsangelegenheiten deutlich steigern.






