Neues EU-Einreise-System startet in Hannover – Hamburg und Bremen folgen später
Maximilian SchönlandNeues EU-Einreise-System startet in Hannover – Hamburg und Bremen folgen später
Neues EU-Einreise-System startet an Flughäfen in Hannover und Hamburg – Bremen folgt im Januar
Anmoderation: Die Bundespolizei hat mit der Einführung des neuen EU-Einreiseystems EES am Flughafen Hannover begonnen.
Veröffentlichungsdatum: 1. Dezember 2025, 13:04 Uhr
Deutschland führt schrittweise das neue Einreise-Ausreise-System (EES) der EU an großen Flughäfen ein. Die automatisierten Grenzkontrollen begannen am Flughafen Hannover; Hamburg und Bremen werden zu späteren Zeitpunkten folgen. Das System verändert die Art und Weise, wie Reisende aus Drittstaaten in das Land ein- und ausreisen.
Die ersten Passagiere, die über das EES abgefertigt wurden, trafen mit dem Turkish-Airlines-Flug TK 1553 um 9:45 Uhr in Hannover ein. Das System erfasst Ein- und Ausreisedaten nun automatisch und ersetzt damit die bisherige Praxis der manuellen Passstempel.
Das EES sammelt biometrische Daten, darunter Fingerabdrücke und Gesichtsscans. Reisende aus Staaten außerhalb der EU müssen diese Informationen bei der Grenzüberquerung hinterlegen. Für Bürger aus EU-Mitgliedsländern, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz ändert sich nichts an den bisherigen Abläufen.
Der Flughafen Hamburg hatte das System ursprünglich bereits am 2. Dezember 2022 einführen wollen, doch es wurde nie ein Verantwortlicher für die Umsetzung benannt. Der Flughafen Bremen wird das EES später, im Januar 2026, übernehmen.
Die Bundespolizei arbeitet eng mit den Flughafenbetreibern zusammen, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Die Behörden raten Reisenden aus Drittstaaten, sich vor dem Flug über die neuen Anforderungen zu informieren.
Das EES ist nun am Flughafen Hannover aktiv, weitere Standorte werden in den kommenden Jahren folgen. Passagiere aus Nicht-EU-Ländern müssen sich auf biometrische Kontrollen bei der Ein- und Ausreise nach Deutschland einstellen. Die Bundespolizei koordiniert weiterhin mit den Flughäfen, um Störungen während der Einführung so gering wie möglich zu halten.