Neobroker wie Trade Republic und Scalable Capital werden zu Finanz-Alleskönnern
Maximilian SchönlandNeobroker wie Trade Republic und Scalable Capital werden zu Finanz-Alleskönnern
Neobroker wie Trade Republic und Scalable Capital haben die Art und Weise verändert, wie Deutsche investieren. Mit ihren kostengünstigen Handelsmodellen trieben sie die Beteiligung am Aktienmarkt auf neue Höchststände. Jetzt erweitern beide Unternehmen ihr Angebot über den einfachen Wertpapierhandel hinaus.
Zwischen 2020 und 2025 stieg die Zahl der Deutschen, die in Aktien investieren, von 12,7 auf 14,1 Millionen. Dieser Anstieg ist maßgeblich auf die Neobroker zurückzuführen, die den Kauf und Verkauf von Aktien günstiger und zugänglicher gemacht haben. Mit einfachen Apps und minimalen Gebühren zogen sie Millionen neuer Anleger an.
Trade Republic hat nun Kindersparpläne in sein Portfolio aufgenommen. Scalable Capital führte unterdessen verzinsliche Tagesgeldkonten ein. Beide Schritte deuten auf eine Entwicklung hin, die über den reinen Handelsdienst hinausgeht.
Die Erweiterung des Angebots erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Wettbewerb in der Branche zunimmt. Durch die Bereitstellung weiterer Produkte wollen die Unternehmen ihre Kunden binden – und das bei weiterhin niedrigen Handelsgebühren.
Die neuen Dienstleistungen von Trade Republic und Scalable Capital spiegeln einen größeren Trend im Privatkunden-Geschäft wider: Immer mehr Deutsche besitzen Aktien, und die Neobroker erweitern kontinuierlich ihre Attraktivität. Ihre jüngsten Angebote zeigen, dass sie sich zu umfassenden Finanzplattformen entwickeln wollen.






