23 March 2026, 04:19

München kassiert erstmals fünfstellige Gebühr für Cathy Hummels' WiesnBummel

Ein kleines Gebäude mit rotem Dach und einem Riesenrad davor, umgeben von Festdekorationen und Menschen, vor einer Kulisse aus Gebäuden, Bäumen und einem bewölkten Himmel während des Oktoberfests in München, Deutschland.

München kassiert erstmals fünfstellige Gebühr für Cathy Hummels' WiesnBummel

Cathy Hummels' jährlicher WiesnBummel ist seit einem Jahrzehnt fester Bestandteil des Oktoberfests. Doch in diesem Jahr hat die Stadt München für die Veranstaltung erstmals eine Gebühr erhoben – laut Berichten einen "sehr hohen fünfstelligen Betrag". Damit setzt die Stadt erstmals eine finanzielle Auflage für ein von Influencern organisiertes Treffen während des Volksfests durch.

Der WiesnBummel, der in diesem Jahr zum zehnten Mal stattfindet, lockt Prominente wie den Rapper Kollegah oder die Schauspieler Jenny Elvers, Nina Bott, Simone Ballack und Oliver Pocher an. Hummels nutzt die Veranstaltung, um ihre Marke Events by CH zu bewerben, während die Stadt darin eine Möglichkeit sieht, Influencer-Aktivitäten enger mit der Markenwelt des Oktoberfests zu verknüpfen.

München erhebt zwar generell Lizenzgebühren für kommerzielle Veranstaltungen während des Fests, doch gab es bisher keine dokumentierten Fälle, in denen Influencer-Kooperationen ähnlich abgerechnet wurden. Trotz der neuen Kosten bleibt das Verhältnis zwischen Hummels und der Stadt unverändert positiv – sie zeigt sich weiterhin begeistert von einer künftigen Zusammenarbeit.

Die Verwaltung könnte nun vermehrt auf bezahlte Partnerschaften mit Influencern setzen, um vertrauensvolle Kooperationen zu schaffen, die zum kommerziellen Charakter des Oktoberfests passen.

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Die Gebühr für Hummels' Event setzt einen Präzedenzfall für Influencer-Aktivitäten auf der Wiesn. Zwar bleibt die genaue Summe geheim, doch sie unterstreicht das Bestreben der Stadt, hochkarätige Treffen wirtschaftlich zu nutzen. Künftige Auflagen könnten daher mehr Influencer sehen, die offiziell – und gegen Entgelt – mit München zusammenarbeiten.

Quelle