MoReHealth: Wie Niedersachsen mit Gesundheitsdaten Krankheiten früher erkennen will
MoReHealth: Wie Niedersachsen mit Gesundheitsdaten Krankheiten früher erkennen will
Neues Forschungsprojekt MoReHealth in Niedersachsen gestartet: Gesundheitsdaten für bessere Krankheitsvorhersagen nutzen
In Niedersachsen hat das Forschungsprojekt MoReHealth seinen Betrieb aufgenommen, um die Nutzung von Gesundheitsdaten für die Vorhersage von Krankheiten zu verbessern. Die mit drei Millionen Euro geförderte Initiative konzentriert sich auf die Identifizierung von Biomarkern für Herpesvirus-Infektionen bei älteren Erwachsenen. Beteiligt sind führende Einrichtungen wie die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), die in dem Vorhaben eng zusammenarbeiten.
Das Projekt ist Teil von TRAIN, einem translationalen Gesundheitsforschungsnetzwerk in der Region Hannover-Braunschweig-Göttingen. Es knüpft an das Programm RESIST an, das untersucht, warum manche Menschen anfälliger für Infektionen sind als andere. Die Forscher:innen werden Multi-Omics-Daten – also genetische, proteinbasierte und weitere biologische Profile – analysieren, um Muster zu erkennen, die Diagnostik und Therapie revolutionieren könnten.
MoReHealth wird sich auf spezifische Biomarker wie IL-6, CRP und TNF-α sowie genetische Marker wie TLR3- und IFNG-Polymorphismen konzentrieren. Zudem werden proteomische Marker wie S100A8/A9 und Galectin-3 untersucht. Diese Kandidaten wurden mithilfe von maschinellem Lernen aus der SHaReD-Datenbank identifiziert, die Multi-Omics-Daten von älteren Patient:innen aus ganz Europa enthält.
Langfristig soll SHaReD zu einer landesweiten Ressource für Niedersachsen ausgebaut werden. Ein zentrales Ziel ist die Standardisierung von Gesundheitsdaten, um deren effiziente und nachhaltige Auswertung zu ermöglichen. Partner wie die Technische Universität Braunschweig und das Universitätsklinikum Göttingen bringen ihr Fachwissen in das Projekt ein.
Um ihre Methode zu testen, setzen die Forscher:innen auf eine praxisnahe Fallstudie: die Vorhersage von Risiko und Schweregrad von Herpesvirus-Infektionen – etwa durch HSV (Herpes-simplex-Virus) oder VZV (Varizella-Zoster-Virus) – bei älteren Menschen. Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, bessere Präventions- und Behandlungsstrategien für gefährdete Gruppen zu entwickeln.
Gefördert wird MoReHealth vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie der VolkswagenStiftung. Das Projekt zielt darauf ab, komplexe Gesundheitsdaten in handlungsrelevante Erkenntnisse umzuwandeln. Die Ergebnisse könnten präzisere Methoden zur Einschätzung von Infektionsrisiken bei älteren Bevölkerungsgruppen ermöglichen. Zudem soll eine landesweite Multi-Omics-Datenbank zukünftige Forschungsvorhaben in der Region unterstützen.
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