Meyer Werft zieht Endausrüstung von Kreuzfahrtschiffen aus den Niederlanden nach Emden um
Margret auch SchlauchinEmden übernimmt Eemshaven als Ausrüstungs-Hafen der Meyer Werft - Meyer Werft zieht Endausrüstung von Kreuzfahrtschiffen aus den Niederlanden nach Emden um
Die Meyer Werft verlagert ihre Endausrüstungsarbeiten für Schiffe von den Niederlanden nach Deutschland. Künftig wird der Hafen von Emden als neuer Standort für die Fertigstellung von Kreuzfahrtschiffen nach deren Stapellauf dienen. Dieser Schritt folgt einer großen Investition der Bundesregierung und des Landes Niedersachsen.
2024 erwarben der Bund und Niedersachsen jeweils einen 40-Prozent-Anteil an der Meyer Werft und investierten 400 Millionen Euro in den Schiffbauer. Die Mittel fließen in die Verlegung der Endausrüstung, die nun nicht mehr in den Niederlanden, sondern in Emden stattfinden wird.
Zwischen 2027 und 2028 sind vier neue Kreuzfahrtschiffe für die Endmontage in Emden vorgesehen, mit einer Option für drei weitere Schiffe. In dieser Phase werden Tausende Arbeiter die letzten Arbeiten an Kabinen, öffentlichen Bereichen und technischen Systemen vornehmen. Die bis zu 350 Meter langen Schiffe werden während der Fertigstellung im Außenhafen von Emden in der Nähe von Getreidesilos liegen.
Die NPorts wird die notwendige Infrastruktur vorbereiten, darunter Baggerarbeiten und die Erweiterung des Dockbeckens im Außenhafen. Die Landesregierung sieht in diesem Schritt einen bedeutenden Impuls für die maritime Wirtschaft Niedersachsens, der eine durchgängige Produktionskette von der Schiffswerft bis zur Endausrüstung schafft.
Die Verlegung wird die Ausrüstungsarbeiten in den Niederlanden schrittweise beenden. Emdens neue Rolle als Ausrüstungsstandort soll die regionale Wirtschaft stärken und langfristig Arbeitsplätze sichern. Die ersten Schiffe werden voraussichtlich innerhalb der nächsten drei Jahre zur Fertigstellung in den Hafen einlaufen.






