24 May 2026, 08:19

Massiver Widerstand am Mainzer Uni-Klinikum gegen geplantes Krankenkassen-Gesetz

Mitarbeiter der Universitätsmedizin Mainz protestieren gegen Stellenabbau

Massiver Widerstand am Mainzer Uni-Klinikum gegen geplantes Krankenkassen-Gesetz

Proteste an Mainzer Krankenhaus gegen geplantes Gesetz zur Krankenversicherungsfinanzierung

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Am Universitätsklinikum Mainz formiert sich Widerstand gegen einen Gesetzentwurf zur Reform der Krankenkassenfinanzierung. Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Gewerkschaftsvertreter befürchten, dass die geplante Regelung die Arbeitsbedingungen verschlechtern und Stellenabbau zur Folge haben wird. Ihre zentrale Forderung ist unmissverständlich: Der Bundestag muss das Gesetz in seiner aktuellen Fassung ablehnen.

Der Protest beginnt am Donnerstag um 8 Uhr mit einer außerordentlichen Betriebsversammlung. Klinikträger, Belegschaft und die Gewerkschaft Verdi wollen dort ihre Kritik öffentlich machen. Eingeladen sind auch der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch sowie Koalitionsabgeordnete aus dem Bundestag.

Zwischen 9:30 und 10:15 Uhr findet im Hörsaal des Pathologiegebäudes am Reisingerweg eine Fotoaktion statt, mit der die Ablehnung des Gesetzentwurfs sichtbar gemacht werden soll. Die Organisatoren argumentieren, dass die geplanten Änderungen Arbeitsplätze gefährden und Standards im Gesundheitswesen untergraben würden.

Krankenhausmitarbeiter und der Personalrat hatten bereits mehrfach vor den möglichen Folgen gewarnt. Sie befürchten, dass das Gesetz zu Einsparungen zwingen und die Qualität der Patientenversorgung leiden werde. Ihre Botschaft ist klar: Der Entwurf bedarf dringend grundlegender Nachbesserungen, bevor er weiterverfolgt wird.

Die Proteste spiegeln die tiefgreifende Sorge über die Auswirkungen des Gesetzentwurfs wider. Belegschaft und Gewerkschaften fordern die Abgeordneten auf, die Vorlage vor einer Abstimmung grundlegend zu überarbeiten. Das Ergebnis der Donnerstagsversammlung könnte richtungsweisend für die weitere Entwicklung des Gesetzes sein.

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