27 March 2026, 14:28

Mainzer Hundebesitzer:innen kämpfen vergeblich um eingezäunten Auslauf im MLK-Park

Ein von einem Kettenzaun umgebener Hundepark mit einem Schild, umgeben von Bäumen, Pflanzen, Gras und einer Straße, mit Gebäuden und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Mainzer Hundebesitzer:innen kämpfen vergeblich um eingezäunten Auslauf im MLK-Park

Martin-Luther-King-Park (MLK) in Mainz ist eine zentrale Verbindung für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen auf dem Weg zwischen Hartenberg-Münchfeld und der Innenstadt. Die Grünanlage mit Bänken, Sportmöglichkeiten und Freiflächen hat sich zu einem beliebten Treffpunkt für Hundebesitzer:innen entwickelt – einige von ihnen lassen ihre Tiere trotz Leinenpflicht frei laufen.

Im Mai 2024 billigte der Stadtrat Pläne zur Neugestaltung des Umfelds des MLK-Parks. Die Vorschläge sahen jedoch keinen ausgewiesenen Hundeauslauf vor, da die Verantwortlichen den Park als attraktiven Ort für alle Besucher:innen erhalten wollten.

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Ein Jahr später, im Juli 2025, versammelten sich Anwohner:innen mit ihren Hunden im Park zu einer Protestaktion. Sie forderten bessere Infrastruktur, insbesondere eine eingezäunte Hundewiese, auf der die Tiere frei laufen könnten. Die Demonstration veranlasste den Rat, die Stadtverwaltung mit der Prüfung möglicher Standorte für solche Flächen an anderen Orten in Mainz zu beauftragen.

Stadträtin Steinkrüger betonte später, dass eine Umwidmung öffentlicher Grünflächen in Hundezonen unwahrscheinlich bleibe. Als Gründe nannte sie begrenzte Ressourcen und die Notwendigkeit, ein breiteres Publikum zu bedienen. Seit dem Protest gab es keine weitere öffentliche Debatte, und die Stadt bezog sich auch nicht auf ähnliche Projekte in anderen deutschen Städten.

Der Protest führte zwar zu einer Prüfung alternativer Standorte für eingezäunte Hundebereiche, doch der MLK-Park selbst behält seine heutige Gestaltung – Änderungen zugunsten freilaufender Hunde sind nicht vorgesehen. Die Entscheidung des Rates lässt Hundebesitzer:innen nun auf Neuigkeiten zu möglichen neuen Flächen warten.

Quelle