Mainz reformiert Beherbergungsabgabe: Fairer für Gäste und Unternehmen
Janos PieperMainz reformiert Beherbergungsabgabe: Fairer für Gäste und Unternehmen
Die Stadtverwaltung Mainz hat ihre geplante Satzung zur Beherbergungsabgabe überarbeitet. Die Änderungen zielen darauf ab, ein faireres System für Unternehmen und Gäste zu schaffen. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Erleichterung des Übergangs zu den neuen Regelungen.
Eine wichtige Neuerung verlagert die Steuerpflicht von den Betrieben auf die Gäste. Damit wird klar geregelt, wer künftig die Abgabe zu entrichten hat.
Eine neue Übergangsregelung schützt Unternehmen mit langfristigen Verträgen, die vor dem 1. Mai 2026 abgeschlossen wurden. Diese Betriebe müssen die Abgabe erst ab dem 31. März 2027 zahlen. Die Befreiung soll eine reibungslosere Anpassungsphase ermöglichen.
Die überarbeitete Satzung wird zunächst am 6. Mai 2026 im Finanz- und Hauptausschuss beraten. Nach der Prüfung geht sie zur endgültigen Beschlussfassung in den Stadtrat.
Die Verwaltung hat die Regelungen so angepasst, dass Fairness und Praktikabilität im Einklang stehen. Unternehmen mit bestehenden Verträgen erhalten zusätzliche Zeit, bevor die Zahlungspflicht greift. Als nächster Schritt steht die Ausschussberatung an, bevor der Stadtrat abstimmt.






