Luke Littler kämpft in Berlin – trotz Buhrufe und Ablehnung der Fans
Margret auch SchlauchinLuke Littler kämpft in Berlin – trotz Buhrufe und Ablehnung der Fans
Luke Littler kehrt zur achten Spielnacht der Premier League nach Berlin zurück – obwohl der junge Dartstar offen zugegeben hat, dass er es nicht mag, in Deutschland zu spielen. Bei seinen bisherigen Auftritten wurde er oft mit Buhrufen vom Publikum empfangen.
Litters Geschichte in Deutschland ist von mehreren viel beachteten Partien geprägt, bei denen sich die Zuschauer gegen ihn stellten. 2023 erreichte er das Halbfinale des German Darts Grand Prix, unterlag jedoch Gian van Veen in einer feindseligen Atmosphäre. Ein Jahr später, bei der Europameisterschaft 2025 in Dortmund, musste er sich James Wade geschlagen geben.
Erst kürzlich, während der European Tour 2025 in Hildesheim, wurde Littler beim Duell gegen Peter Wright ausgebuht. Trotz der ablehnenden Reaktion des Publikums zeigt er weiterhin Spitzenleistungen. Diese Woche trifft er in Berlin auf Stephen Bunting und strebt seinen dritten Nightly-Game-Sieg der Saison 2026 an.
Sein Kollege Mark Webster, ebenfalls Dartprofi, vermutet, dass Littler die Ablehnung des Publikums als Ansporn nutzen könnte. Webster betonte zudem, dass der junge Spieler bei den deutschen Fans nicht besonders beliebt sei. Littler selbst hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er sich in Deutschland unwohl fühlt – doch sein Fokus liegt darauf, einen weiteren Sieg einzufahren.
Das Berliner Match wird sein nächster Versuch sein, sowohl den Gegner als auch die Reaktionen der Zuschauer zu überwinden. Ein Erfolg würde ihn in der Premier-League-Tabelle weiter nach oben bringen. Seine Leistung wird mit besonderer Spannung verfolgt – nicht zuletzt wegen seiner bisherigen Schwierigkeiten in Deutschland.






